Englischsprachige Studiengänge werden in Deutschland immer beliebter. Besonders im Master- und MBA-Bereich ist in den letzten Jahren ein deutlicher Anstieg zu beobachten.

Englischsprachige Studiengänge in Deutschland im Trend

Eine aktuelle Studie aus Wissenschaft weltoffen zeigt, dass sich die Zahl der englischsprachigen Studiengänge in Deutschland seit 2009 mehr als verfünffacht hat: 2009 gab es bundesweit nur rund 419 englischsprachige Programme, 2024 sind es bereits über 2.150, Tendenz weiter steigend. Dabei sind rund 82 % aller englischsprachigen Studienangebote Masterprogramme.

Abb. 1: Anstieg englischsprachiger Studiengänge in Deutschland (2009–2024)
Quelle: Wissenschaft weltoffen – DAAD & DZHW, Datenstand 2024. Abgerufen am:
19. November 2025 URL: www.wissenschaft-weltoffen.de

Warum das relevant ist: Die Arbeitswelt verändert sich

Diese Daten machen deutlich, dass englischsprachige Studiengänge längst kein Nischenangebot mehr sind.Hochschulen reagieren damit auf eine Entwicklung, die viele von uns im Alltag bereits spüren: Die Arbeitswelt verändert sich, sie wird internationaler, digitaler und vernetzter.

Trotzdem stellen sich viele Studierende und Young Professionals zurecht die Frage: „Warum sollte ich eigentlich auf Englisch studieren, wenn ich doch in Deutschland lebe und hierbleiben möchte?“ Eine absolut berechtigte Überlegung. Schließlich gibt es zahlreiche hervorragende deutschsprachige Studiengänge und gute Karrieremöglichkeiten im Inland. Doch genau hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

In diesem Blogartikel erfährst Du, warum ein englischsprachiges Studium auch für Dich ein echter Vorteil sein kann, selbst wenn Du in Deutschland lebst und planst, hier zu bleiben.

Warum ein englischsprachiges Studium in Deutschland?

Die Gründe für ein englischsprachiges Studium haben heute kaum noch damit zu tun, dass man ins Ausland ziehen möchte. Vielmehr spiegeln sie wider, wie moderne Unternehmen, internationale Branchen und die heutige Business-Welt funktionieren.

Denn die Arbeitswelt verändert sich. Sie wird, wie oben erwähnt, digitaler, vernetzter und internationaler. Genau deshalb bringt ein englischsprachiges Studium in Deutschland heute einen hohen Mehrwert mit sich. Doch welche Vorteile ergeben sich konkret für dich?

7 Vorteile eines englischsprachigen Studiums in Deutschland

Im Folgenden zeigen wir dir, welche 7 Vorteile ein englischsprachiges Studium, für deine Karriere und persönliche Entwicklung hat.

1. Englisch ist der „New Business Standard“

Englisch ist längst nicht mehr nur eine Fremdsprache, sondern hat sich zur Arbeits- und Fachsprache vieler Unternehmen entwickelt, mittlerweile auch in Deutschland. Meetings, Projektabstimmungen, Präsentationen, Softwareoberflächen, Reports oder Kundenkommunikation: Vieles davon findet heute selbstverständlich auf Englisch statt.

Ein englischsprachiges Studium gibt dir dafür genau die Routine und Sicherheit, die moderne Arbeitgeber erwarten. Du lernst, souverän auf Englisch zu kommunizieren, Inhalte klar zu präsentieren und dich im beruflichen Alltag flüssig in der Sprache zu bewegen. Und das Wichtigste: Du kommst dadurch überhaupt erst ins Tun. Viele warten lange, weil sie denken, ihr Englisch sei „noch nicht gut genug“. Dabei wächst du genau durchs Machen rein. Außerdem ist es gar nicht so schlimm wie man denkt: Gerade im Business Englisch wiederholen sich die Vokabeln auch ständig, also trau dich einfach, denn gerade das ist der Key zum Erfolg!

2. Bessere Karrierechancen, auch im Inland

Wenn Englisch heute der New Business Standard ist, wirkt sich das direkt auf die Anforderungen aus, die im Bewerbungsprozess und im Arbeitsalltag an dich gestellt werden. Immer mehr deutsche Unternehmen, zum Beispiel auch hier in der TechnologieRegion Karlsruhe, arbeiten international vernetzt, betreuen Kundinnen und Partner aus verschiedenen Ländern und setzen auf multinational besetzte Teams. Ob Kleinunternehmen, Mittelstand oder Konzern: Globale Projekte sind heute in fast jeder Branche ganz normal.

Mit einem englischsprachigen Abschluss signalisierst du Arbeitgebern klar, dass du die Sprache sicher beherrschst, dich in internationalen Strukturen souverän bewegen kannst und genau die Kompetenzen mitbringst, die moderne Unternehmen heute erwarten.

Das verschafft dir im Bewerbungsprozess einen spürbaren Vorteil, auch hier in Deutschland.

3. Zugang zu Top-Gehältern

Englischkompetenz verbessert nicht nur deine Karrierechancen, sondern wirkt sich nachweislich auch auf dein Gehalt aus. Eine Studie aus dem Labour Economics Journal (Hahm & Gazzola, 2022) mit Daten von rund 2.000 Teilnehmenden zeigt, dass Beschäftigte mit guten Englischkenntnissen in Deutschland durchschnittlich etwa 13 % mehr verdienen als Kolleg:innen ohne entsprechende Sprachsicherheit.

Klingt erstmal wenig, aber macht doch einen Unterschied! In Abb. 2 haben wir dazu eine kurze Beispielrechnung durchgeführt: Bei einem Netto-Monatsgehalt von 2.500€ wären 13% ganze 325€ mehr im Monat. Auf das ganze Jahr gerechnet würdest du so 3900€ extra verdienen, mehr als ein 13. Monatsgehalt, einfach nur durch Englisch! Damit lassen sich locker ein extra Urlaub im Jahr oder spannende Hobbies, die du schon immer starten wolltest, finanzieren.

Abb. 1: Gehaltsunterschied durch Englischkenntnisse (Beispielrechnung)
Quelle: Eigene Darstellung, 2025

Das ist natürlich nur eine Beispielrechnung, einer der Hauptgründe für höhere Gehälter durch ein englisches Studium liegt darin, dass du mit guten Englischkenntnissen eher an Jobs in großen Konzernen und internationalen Großunternehmen kommst, die bekanntlich wesentlich höhere Gehälter zahlen.
Außerdem erfordern höher qualifizierte Rollen, etwa in der Projektleitung oder im General Management, englische Kommunikation, internationale Abstimmungen und die Zusammenarbeit mit Kundinnen und Partnern aus verschiedenen Ländern. Wenn du zum Beispiel einen MBA in General Management absolvieren möchtest, um später eine Führungsposition einzunehmen, vermittelt dir ein englischsprachiger MBA in General Management nicht nur die nötigen Leadership-Skills, sondern auch die Sprachkompetenz, die moderne Führungsrollen voraussetzen. Im Vergleich zu einem rein deutschsprachigen MBA machst du dich damit deutlich attraktiver für Führungspositionen mit Top-Gehältern.

Und wenn du noch einen Schritt weiter gehen und berufsbegleitend promovieren möchtest, was dir einen zusätzlichen Gehaltsboost durch die Promotion verschaffen kann, wirst Du an Englisch ebenfalls nicht vorbeikommen. Als externer Promovent ist die akademische Sprache in der Regel immer Englisch. Das bedeutet, alle Paper, Publikationen und auch die Dissertation selbst werden auf Englisch verfasst, und entsprechende Sprachkompetenz wird erwartet.

4. Internationale Perspektiven & globales Mindset

Ein englischsprachiges Studium bringt dich automatisch in Kontakt mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern und erweitert dadurch dein berufliches Netzwerk enorm.

Du pushst damit aber nicht nur dein internationales Vitamin B, sondern erhältst in Diskussionen, Projekten und Gruppenarbeiten auch Einblicke in internationale Märkte, unterschiedliche Arbeitsweisen und neue Denkstile, die dir sonst vielleicht nie begegnet wären.

Diese Perspektiven schärfen dein globales Verständnis und knüpfen direkt an das an, was moderne Unternehmen heute voraussetzen, nämlich die Fähigkeit, über Ländergrenzen hinweg zu denken, zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Wer das bereits im Studium erlebt, bewegt sich später deutlich sicherer in internationalen Projekten und erfüllt genau die Anforderungen der heutigen Business-Welt.

5. Fachbegriffe direkt in der Originalsprache verstehen

Wie oben bereits deutlich wurde, ist Englisch längst die Arbeits- und Fachsprache moderner Unternehmen. Das zeigt sich besonders in Bereichen, die heute super relevant sind und in Zukunft noch relevanter werden, zum Beispiel KI, Data Science und Management.

In all diesen Feldern sind englische Fachbegriffe nicht nur üblich, sondern weltweit der Standard. Begriffe wie Machine Learning, Neural Networks, Change-Management, Leadership Development, Stakeholder Alignment, Strategic Decision-Making oder Operational Excellence zeigen klar, wie stark Englisch die moderne Fachsprache prägt.

Wenn du diese Begriffe direkt auf Englisch, zum Beispiel im englischen Master „Data Science & AI“  oder MBA, lernst, verschafft dir das gleich mehrere Vorteile. Du verstehst Fachliteratur schneller und präziser, du kannst global relevante Tools kompetent anwenden, du kommunizierst sofort auf Augenhöhe mit internationalen Teams, und du wirkst souveräner und professioneller in Meetings und Projekten.

Kurz gesagt: Wer Fachsprache direkt auf Englisch lernt, ist im Arbeitsalltag schneller, sicherer und fachlich besser aufgestellt.

6. Mehr Selbstsicherheit & persönliche Weiterentwicklung

Ein englischsprachiges Studium stärkt aber nicht nur die fachlichen und beruflichen Fähigkeiten, die du heute brauchst, um erfolgreich zu sein, sondern es fordert dich auch persönlich heraus und lässt dich wachsen. Wenn Präsentationen, Diskussionen oder schriftliche Arbeiten plötzlich auf Englisch stattfinden, verlässt du ganz automatisch deine Komfortzone.

Der Effekt ist deutlich spürbar: Du wirst selbstbewusster und mutiger, weil du Herausforderungen erfolgreich meisterst, du trittst souveräner auf und stärkst dein Vertrauen in deine eigenen Fähigkeiten. Dazu kommt der Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Hintergründen. Du entwickelst mehr Offenheit, Empathie und ein erweitertes Mindset, das dich sowohl beruflich als auch privat stärkt.

All diese Faktoren, das Verlassen der Komfortzone, die persönlichen Erfolge und die neuen Perspektiven bringen dich langfristig in deiner Karriere und deinem Leben weiter.

7. Zukunftssicherheit in einer globalen, KI-geprägten Arbeitswelt

Wie schon in den vorherigen Punkten deutlich wurde, ist Englisch, besonders in modernen Zukunftsfeldern, längst die zentrale Arbeitssprache. Das gilt vor allem für KI, Tech, Data Science und digitale Innovation. Diese Bereiche wachsen rasant und werden auch künftig entscheidend sein.

Wenn du in einem zukunftssicheren Bereich wie Data Science, KI oder Digital Business arbeiten möchtest, bietet dir ein englischsprachiges Studium, zum Beispiel ein englischsprachiger Master in Data Science & AI, einen enormen Vorteil. Du lernst direkt in der Sprache, in der neue Methoden entstehen, globale Trends kommuniziert werden und die Innovation stattfindet, und bleibst dadurch fachlich immer am Ball.

Quick-Check: Passt ein englischsprachiges Studium zu dir?

Ein englischsprachiges Studium, zum Beispiel ein Master oder MBA, könnte genau richtig für Dich sein, wenn Du:

  • in Deutschland bleiben möchtest, aber trotzdem global arbeiten willst
  • modern, souverän und professionell auftreten möchtest
  • in einem internationalen Unternehmen Karriere machen möchtest
  • im Management, Digital Business oder Tech-Bereich aufsteigen willst
  • bereits mit englischen Tools oder Begriffen arbeitest
  • selbstbewusster kommunizieren möchtest
  • ein Studium suchst, das Dich persönlich und fachlich weiterbringt
  • in einem zukunftssicheren Bereich arbeiten möchtest

Wenn Du mehrere Punkte davon fühlst: Dann wird ein englisches Studium Deinen Weg spürbar nach vorne bringen!

Englisches Studium = Dein Karriere-Upgrade!

Fakt ist: Ohne Englisch wird’s in der modernen Arbeitswelt schwierig. Ob KI, Tech, Management oder internationale Projekte, die Business-Welt läuft heute selbstverständlich auf Englisch. Ein englischsprachiges Studium gibt dir genau die Skills, die du brauchst, um in dieser Realität souverän zu bestehen und erfolgreich zu sein.

Du wirst sicherer in der Kommunikation, verstehst Fachsprache direkt im Original, kannst global denken und bewegst dich automatisch professioneller.
Das wirkt sich auf deine Karriere, dein Netzwerk und am Ende auch auf dein Gehalt aus.

Wenn du also für deine Zukunft und Karriere ein echtes Upgrade willst, ist ein englisches Studium einer der schnellsten Wege dorthin, auch, wenn du Deutschland nicht verlassen möchtest!


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Eine berufsbegleitende Promotion ist für viele Fach- und Führungskräfte der nächste logische Schritt auf dem Karriereweg. Doch eine Frage steht für viele am Anfang im Raum: Wie soll ich das finanzieren? Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit denen du deine Promotion neben dem Beruf stemmen kannst, von Arbeitgeberunterstützung über Stipendien bis hin zu steuerlichen Vorteilen. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du strukturiert an die Finanzierung deiner berufsbegleitenden Promotion herangehst und welche Wege wirklich funktionieren.

Was kostet eine berufsbegleitende Promotion wirklich?

Bevor du über die Finanzierung nachdenkst, solltest du wissen, welche Ausgaben auf dich zukommen können. Hier findest du einen Überblick über typische Kostenbereiche, die du einplanen solltest.

  • Studien- und Verwaltungsgebühren: Im DACH-Raum liegen die durchschnittlichen Gesamtkosten für private berufsbegleitende Promotionen zwischen ca. 24.000 € (Deutschland), 28.500 € (Österreich) und 34.000 € (Schweiz), wie in Abbildung 1 dargestellt. Bei GoVersity ist eine Promotion beispielsweise schon ab 23.050 € möglich.
  • Fachliteratur und Software: Je nach Fachbereich und individuellem Bedarf können jährlich zwischen 200 € und 500 € für Bücher, Fachzeitschriften, Lizenzen oder spezialisierte Software anfallen.
  • Reisen und Unterkunft: Variabel, je nachdem, in welchem Land die Partnerhochschule sitzt, wie teuer das Reiseland grundsätzlich ist (z. B. für Unterkunft, Verpflegung, Anreise) und wie häufig persönliche Termine wie Kolloquien, Konferenzen oder Forschungstreffen stattfinden, muss man je nach Programm mit etwa 300 € bis 1.200 € pro Reise rechnen. Bei Programmen, die überwiegend remote ablaufen, entstehen oft nur geringe Reisekosten, mitunter ist teils lediglich eine finale Reise zur Verteidigung der Dissertation erforderlich.

    Tipp:
    Sprich uns gerne an, wenn du gezielt ein remote durchführbares Programm suchst, wir beraten dich gerne dazu.
  • Technik und Ausstattung: Abhängig von individuellen Voraussetzungen und Fachbereich; für Laptop, fachspezifische Tools und ggf. Datenbankzugänge können einmalige Ausgaben von 500 € bis 2.000 € anfallen.

Tipp: Erstelle frühzeitig einen Finanzplan, das nimmt dir die Angst vor „unvorhergesehenen Kosten“ und hilft dir, realistisch zu bleiben. Weiter unten erfährst du wie du einen Finanzplan für deine Promotion erstellst, inklusive praktischer Download-Vorlage für deine Planung!

Finanzierungsmöglichkeiten für die Promotion neben dem Beruf

Es gibt viele Wege, deine Promotion zu finanzieren. Zahlen aus dem Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2021 (siehe Abbildung 2) zeigen, dass 61 % aller Promovierenden ihre Promotion über eine wissenschaftliche Anstellung finanzieren, 18 % über Jobs außerhalb der Hochschule, 17 % über Stipendien und 14 % durch familiäre Unterstützung, während Kredite und Rücklagen mit jeweils unter fünf Prozent nur eine Nebenrolle spielen (BuWiN 2021, S. 117)

Die Grafik zeigt: Die Mehrheit der Promovierenden finanzieren ihre Promotion über eine wissenschaftliche Anstellung an der Hochschule oder einem Forschungsinstitut und rund 40% nutzen andere oder zusätzliche Quellen, von Stipendien über außer­universitäre Jobs bis hin zur familiären Unterstützung.

Aber Achtung: Eine wissenschaftliche Anstellung an der Hochschule ist zwar die gängigste und oft günstigste Finanzierungsform, doch befristete Teilzeitverträge und ein „quasi-Vollzeitpensum“ aus Lehre und Drittmittelprojekten lassen oft wenig Raum für die Dissertation, während Publikations-Credits meist beim Lehrstuhl landen. Entscheidet man sich stattdessen für eine externe Promotion, also man bleibt in seinem Beruf und schreibt die Doktorarbeit ohne Uni-Anstellung, stößt man oft auf verschlossene Türen: Viele Professor:innen betreuen vorrangig ihr internes Team. Der Zugang zu Infrastruktur und individueller Begleitung bleibt begrenzt und, weil der Beitrag zum Lehrstuhl gering erscheint, fällt das Engagement der Betreuenden oft niedrig aus: Ein Mix, der neben Job, Familie und Freizeit zu längeren Promotionszeiten und höheren Abbruchquoten führt.

Viele Promovierende entscheiden sich deshalb für den berufsbegleitenden Weg, der Forschung und Beruf pragmatisch vereint. Im nächsten Abschnitt erfährst du, welche Möglichkeiten es speziell für die Finanzierung einer berufsbegleitenden Promotion gibt und wie du daraus die für dich optimale Finanzierungsmischung zusammenstellst:

1. Arbeitgeber als Förderer deiner akademischen Entwicklung

Dein aktueller Arbeitgeber kann ein wichtiger Unterstützer deiner Promotion sein, sowohl finanziell als auch zeitlich. Gerade wenn dein Forschungsthema einen Bezug zum Unternehmen hat, lohnt sich ein Gespräch.

  • Teilfreistellung oder reduzierte Arbeitszeit: Wenn du deine Arbeitszeit vorübergehend reduzierst, kannst du dich besser auf deine Forschung konzentrieren. Vereinbare dazu klare Ziele und Absprachen.
  • Bezuschussung von Studiengebühren: Einige Unternehmen übernehmen einen Teil oder sogar die gesamten Gebühren, oft in Verbindung mit einer vertraglichen Bindung nach Abschluss.
  • Kostenübernahme für Fachliteratur oder Konferenzen: Diese Kosten lassen sich oft unkompliziert über das Weiterbildungsbudget abwickeln.
  • Bildungsurlaub: In einigen Bundesländern stehen dir bis zu 5 Tage bezahlter Bildungsurlaub pro Jahr zu. Dieser kann auch für Promotionszwecke genutzt werden.

Tipp für das Gespräch: Bereite ein kurzes Konzept vor, das zeigt, wie dein Thema dem Unternehmen nutzen kann. Zeige auf, dass du motiviert bist und eigenverantwortlich arbeitest.
Wir haben für dich einen praktischen Gesprächsleitfaden erstellt, mit welchem du dich perfekt auf dieses Gespräch vorbereiten kannst! Hier Gesprächsleitfaden downloaden.

2. Stipendien für berufsbegleitend Promovierende

Viele denken bei Stipendien an Vollzeit-Studierende, dabei gibt es durchaus Programme, die speziell Berufstätige fördern. Hier findest du einen Überblick über mögliche Stipendienquellen.

  • Begabtenförderungswerke (z. B. die Hans-Böckler-Stiftung für Gewerkschaftsmitglieder oder die Stiftung der Deutschen Wirtschaft)
  • Stiftungen von Wirtschaftsverbänden oder Unternehmen: z. B. das Promotionsstipendium der Stiftung Familienunternehmen
  • Studienstiftung des deutschen Volkes: Auch bei internationalen Promotionsvorhaben. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Wichtig: Die Bewerbungsverfahren sind oft aufwendig, aber gut strukturiert. Du brauchst in der Regel ein Exposé, einen Zeitplan, Gutachten und eine überzeugende Begründung. Der Aufwand lohnt sich, denn viele Programme fördern über mehrere Jahre mit mehreren Hundert Euro monatlich. Klingt überfordernd? Du bist nicht allein! Gerne helfen wir dir bei Bedarf bei der Erstellung des Exposés und der Vorbereitung deiner Bewerbung, sprich uns einfach an.

3. Steuerliche Vorteile der Promotion richtig nutzen

Wer eine berufsbegleitende Promotion startet, kann viele der entstehenden Kosten steuerlich geltend machen. Damit das gelingt, solltest du einige Grundsätze kennen.

  • Werbungskosten (bei beruflichem Bezug): Studiengebühren, Fachliteratur, Reisekosten, technische Ausstattung, Fahrtkosten zum Betreuer oder zur Hochschule
  • Sonderausgaben (bei erstmaligem Abschluss): Nur begrenzt absetzbar, z. B. bei einer rein akademischen Erstpromotion

Tipp: Hebe auf deinen beruflichen Bezug ab, etwa, wenn dein Thema mit deinem aktuellen Tätigkeitsfeld zu tun hat. Halte sämtliche Belege gesammelt, nummeriert und digitalisiert. Nutze spezielle Steuer-Apps oder auch einfach ein Gespräch mit dem Steuerberater, um deine Möglichkeiten voll auszuschöpfen.

4. Bildungs- und Promotionskredite

Manchmal ist ein Kredit die einzige realistische Option, um deine Promotionskosten zu decken. Das muss kein Nachteil sein, vorausgesetzt, du gehst strukturiert vor.

  • Finanzierung durch einkommensabhängiges Rückzahlungsmodell (z. B. umgekehrter Generationenvertrag): Bei diesem Modell zahlst du die Studienkosten erst nach dem Abschluss und nur bei entsprechendem Einkommen zurück.
  • Private Bildungsdarlehen (z. B. Deutsche Bank, Sparkassen): Höhere Beträge möglich, aber unbedingt auf Zinssätze, Rückzahlungskonditionen und Sicherheiten achten

Wichtig: Achte darauf, dass du bei der Aufnahme eines Promotionskredits auf einen seriösen Anbieter setzt und vergleiche unbedingt die Konditionen, damit du das für dich beste Angebot findest.

Das geht zum Beispiel mit dem Portal SMAVA: Über SMAVA kannst du verschiedene Bildungsdarlehen ganz unkompliziert vergleichen und auch direkt online beantragen: transparent, schnell und passgenau. Hier geht’s zum Kreditvergleich.

5. Selbstfinanzierung mit System

Nicht alle verlassen sich auf externe Fördermittel und mit der richtigen Planung kannst du deine Promotion auch komplett aus eigenen Mitteln finanzieren. So gehst du dabei am besten vor:

  • Monatliches Sparmodell: Lege feste Beträge zurück, am besten automatisiert (z. B. per Dauerauftrag aufs Sparkonto)
  • Zeitstrahl mit Meilensteinen: Plane, wann größere Kosten anfallen (z. B. Reisen, Druckkosten, Thesisabgabe)
  • Kombinierte Strategien: Du kannst z. B. eine Zeit lang sparen, dann Stipendien beantragen und bei Bedarf einen kleinen Kredit nutzen
  • Tools: Nutze unsere Excel-Vorlage oder allgemeine Finanz-Planungs-Apps für Deine Promotionsplanung

Lade dir hier die von uns bereitgestellte Excel-Vorlage zur Finanzierungsplanung herunter: Hier Excel-Vorlage herunterladen

Deinen Finanzierungsplan Schritt für Schritt erstellen

Jetzt, da du die einzelnen Möglichkeiten kennst, geht es darum, einen ganz konkreten Plan zu entwickeln. Hier zeigen wir dir, wie du systematisch vorgehen kannst.

  1. Kosten ermitteln: Studiengebühren, Literatur, Reisen, Technik, realistisch kalkulieren
  2. Einnahmen analysieren: Was steht dir monatlich zur Verfügung? Welche Rücklagen hast du?
  3. Fördermöglichkeiten recherchieren: Welche Optionen passen zu deiner Situation?
  4. Szenarien durchspielen: Was passiert bei Verzögerungen oder Ausfällen?
  5. Finanzierungs-Mix definieren: Kombiniere mehrere Quellen sinnvoll

Wichtig: Plane auch einen „Puffer“ für Unvorhergesehenes ein, das gibt dir mentale Sicherheit und schützt vor Stress.

Tipp: Nutze die obige Excel-Vorlage und arbeite dich mit Hilfe dieser fünf Schritte systematisch durch deine Finanzierung. So hast du alles im Blick, von Studiengebühren bis hin zu Förderoptionen, und kannst verschiedene Szenarien realistisch durchspielen.

5 typische Finanzierungsfallen und wie du sie vermeidest

Nachdem du nun einen guten Überblick über sämtliche Finanzierungsmöglichkeiten und auch über die Finanzierungsplanung hast, lohnt sich zum Schluss ein Blick auf typische Denkfehler, was die Promotionsfinanzierung angeht und wie du sie vermeidest.

  • Finanzierung nur auf eine Säule stützen: Wer ausschließlich auf Eigenmittel setzt, geht hohe Risiken ein. → Tipp: Mix aus Eigenleistung, Förderung, Steuervorteilen und ggf. Kredit ist stabiler.
  • Keine frühzeitige Planung: Wer erst in der Mitte der Promotion merkt, dass das Geld knapp wird, gerät schnell unter Druck. → Tipp: Finanzplan vor Beginn aufstellen, oben haben wir dir eine Vorlage zum Download und die nötigen Schritte bereitgestellt!
  • Zu hohe Erwartungen an den Arbeitgeber: Nicht alle Unternehmen fördern automatisch, du musst den Mehrwert deines Projekts aktiv kommunizieren. → Tipp: Bereite Argumente und einen Pitch vor, siehe Gesprächsleitfaden zum Download oben.
  • Stipendien nicht auf dem Schirm: Viele glauben, sie seien nicht förderwürdig. → Tipp: Informiere dich gezielt über Programme für Berufstätige.
  • Steuerliche Vorteile nicht nutzen: Jedes Jahr gehen potenziell absetzbare Kosten verloren. → Tipp: Belege sammeln & Beratung einholen.

Gut geplant ist halb promoviert!

Die Finanzierung einer berufsbegleitenden Promotion ist machbar, wenn du dir einen realistischen Plan machst und die vorhandenen Optionen nutzt. Ob durch deinen Arbeitgeber, ein Stipendium, steuerliche Vorteile oder einen klug gewählten Kredit: Es gibt viele Wege, deinen Doktortitel neben dem Job zu verwirklichen.

Du möchtest mehr darüber erfahren, wie du deine berufsbegleitende Promotion realistisch planen und finanzieren kannst? Wir bei GoVersity stehen dir bereits in der Orientierungsphase beratend zur Seite, auch bei Fragen zur Finanzierung.

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Die Welt der Daten wächst rasant, und Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften in Data Science und Künstlicher Intelligenz (KI). Doch was, wenn du kein Erststudium in Informatik hast oder aus einem anderen Berufsfeld kommst? Ist ein Quereinstieg in die Tech-Branche überhaupt möglich?

Die Antwort ist: Ja!

Ob mit einem Hintergrund in Wirtschaft, Sozialwissenschaften oder einem völlig anderen Bereich – es gibt viele Wege, um erfolgreich in Data Science & KI Fuß zu fassen. In diesem Artikel erfährst du, welche Skills in der Tech-Branche wirklich gefragt sind, wie du dir das nötige Wissen aneignen kannst und welche ersten Schritte dich in die Welt der Daten bringen.

Der Bedarf an Data Scientists: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für deinen Quereinstieg in Data Science & KI ist

Hohe Nachfrage nach Fachkräften

Der Bedarf an Fachkräften im Bereich Data Science und Künstliche Intelligenz (KI) ist enorm. Laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom waren im Jahr 2024 rund 149.000 Stellen für IT-Experten in Deutschland unbesetzt (Stichprobe: 850 Unternehmen aus der IT- und Digitalwirtschaft, Bitkom 2024), das zeigt Abbildung 1:

Wie man hier sieht, bedeutet das einen Anstieg von 12.000 unbesetzten Stellen im IT-Bereich. Und das in nur einem Jahr!

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Data Science & KI sind in nahezu jeder Branche gefragt – und eröffnen deshalb auch Quereinsteigern ohne Informatik-Studium neue Karrierechancen.

Hier einige Beispiele:

  • Gesundheitswesen: Mithilfe von KI-gestützter Datenanalyse können Ärzte komplexe medizinische Muster erkennen und genauere Diagnosen stellen. Ein bekanntes Beispiel ist der Einsatz von Machine Learning in der Krebsforschung, um anhand von Bilddaten Tumore frühzeitig zu identifizieren.
  • Finanzwesen: Banken und Versicherungen nutzen Data Science, um Kundenverhalten zu analysieren, Risiken besser einzuschätzen und Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen. So kann z. B. eine Bank anhand von Transaktionsmustern Kreditkartenbetrug automatisch aufspüren.
  • E-Commerce: Online-Shops wie Amazon oder Zalando setzen KI-basierte Empfehlungssysteme ein, um Kaufverhalten zu analysieren und personalisierte Produktempfehlungen auszusprechen – das erhöht den Umsatz und verbessert das Kundenerlebnis.
  • Sozialwissenschaften: Forschende nutzen Big Data, um gesellschaftliche Trends besser zu verstehen, z. B. wie sich Meinungen in sozialen Netzwerken verbreiten oder welche Faktoren zu bestimmten politischen Entscheidungen führen.
  • Bildungssektor: Lernplattformen setzen auf KI-gestützte adaptive Lernsysteme, die den Fortschritt von Studierenden analysieren und den Lernstoff individuell anpassen – so erhält jede*r genau die Unterstützung, die benötigt wird.

Und das ist nur ein kleiner Auszug aus all den verschiedenen Einsatzbereichen! Diese Vielfalt bietet Quereinsteigern ohne technischen Background die Möglichkeit, ihr vorhandenes Wissen in neuen Kontexten einzusetzen – und so erfolgreich in die Tech-Branche durchzustarten.

Wer eignet sich für den Quereinstieg in Data Science & KI?

Ein Quereinstieg in Data Science und Künstliche Intelligenz (KI) ist für Menschen aus unterschiedlichsten Fachrichtungen möglich. Wichtiger als der ursprüngliche Studien- oder Ausbildungsgang sind bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften, die für den Umgang mit Daten und Algorithmen entscheidend sind.

Typische Hintergründe von Quereinsteigern

  • Naturwissenschaften und Ingenieurwesen: Personen aus Physik, Mathematik, Biologie oder Maschinenbau bringen analytisches Denkvermögen mit und sind den Umgang mit großen Datenmengen gewohnt – sei es bei der Labordatenanalyse oder der Simulation technischer Prozesse.
  • Wirtschaftswissenschaften: Wer aus BWL, VWL oder Controlling kommt, hat oft Erfahrung mit Statistik und Datenanalyse. Diese Kenntnisse sind wertvoll für Marktanalysen, um Kaufverhalten vorherzusagen, oder für Risikomanagement, um Investitionen datenbasiert zu bewerten.
  • Sozialwissenschaften und Psychologie: Ein tiefes Verständnis für menschliches Verhalten ist besonders nützlich für User Experience (UX)-Analysen und Marktforschung. Data Science hilft hier, Muster in Umfragen zu erkennen oder KI-Modelle für Verhaltensprognosen zu entwickeln.
  • Kreative Berufe und Marketing: Erfahrung mit Content-Analyse und Zielgruppenverständnis kann für A/B-Tests in der Werbung oder für KI-gestützte Bilderkennung genutzt werden, etwa zur automatisierten Kategorisierung von Inhalten.
  • Journalisten und Sprachwissenschaftler: Sprachgefühl und Textverständnis sind essenziell für Natural Language Processing (NLP). Sie optimieren KI-Modelle für Texterkennung, maschinelle Übersetzungen und automatisierte Zusammenfassungen.

Wichtige Eigenschaften für den Einstieg

  • Neugier und Lernbereitschaft: Data Science & KI entwickeln sich rasant – wer sich kontinuierlich weiterbildet, bleibt konkurrenzfähig. Wer noch nie programmiert hat, kann mit Python oder SQL starten und mit Tools wie Power BI oder Tableau Datenmuster erkennen.
  • Analytisches Denken: Die Fähigkeit, Daten zu strukturieren und Muster zu erkennen, hilft bei datenbasierten Entscheidungen. So kann z. B. im Marketing eine Analyse zeigen, dass bestimmte Regionen besonders gut auf eine Kampagne reagieren, wodurch Strategien gezielt angepasst werden können.
  • Teamfähigkeit: Data Scientists arbeiten mit Entwicklern, Analysten und Fachabteilungen zusammen. Wer komplexe Daten verständlich kommunizieren kann, trägt dazu bei, datenbasierte Lösungen zu entwickeln – etwa wenn sinkende Bestellungen früh erkannt und gemeinsam mit dem Vertrieb optimiert werden.
  • Problemlösungsorientierung: Data Science erfordert kreatives Denken, um datengetriebene Lösungen zu finden. So kann eine KI-Analyse im E-Commerce zeigen, dass hohe Versandkosten Warenkorbabbrüche verursachen, woraufhin ein angepasstes Versandmodell getestet wird.

Chancen und Vorteile eines Quereinstiegs in Data Science & KI

Data Science ist ein Quereinsteiger-Feld

Laut einer aktuellen Stack Overflow-Studie (2023) haben fast 50 % der Data Scientists keinen klassischen IT- oder Informatik-Backround (Stichprobe: 90.000 befragte Entwickler und IT-Experten weltweit, Stack Overflow Developer Survey 2023). Visualisiert ist das in Abbildung 2:

Das zeigt: Ein erfolgreicher Einstieg in Data Science & KI ist auch ohne Technik-Studium möglich. Viele Experten kommen aus völlig anderen Bereichen und haben sich die erforderlichen Fähigkeiten durch ein Aufbaustudium, Weiterbildungen oder berufliche Praxis angeeignet.

Hohe Gehalts- und Karriereperspektiven

Data Scientists gehören zu den bestbezahlten Fachkräften – hohe Nachfrage und ein begrenztes Angebot führen zu attraktiven Gehältern und Karrierechancen. Laut dem StepStone Gehaltsreport (2024) liegt das durchschnittliche Jahresgehalt eines Data Scientists in Deutschland bei 65.000 bis 85.000 Euro brutto (Stichprobe: 12.000 befragte Data Scientists und IT-Experten).

Abbildung 3 verdeutlicht auch, dass in leitenden Positionen sogar über 100.000 Euro möglich (StepStone Gehaltsreport 2024) sind. Besonders in datengetriebenen Branchen wie Finanzwesen, Gesundheitswesen oder E-Commerce sind Data Scientists gefragter denn je.

Ängste beim Quereinstieg – und wie du sie überwindest

Ein Quereinstieg in die Tech-Branche ist ein großer Schritt, und es ist völlig normal, dabei gewisse Ängste zu haben. Doch diese sollten dich nicht davon abhalten, diese Chance zu nutzen – schließlich hast du bereits gesehen, welche Vorteile und Perspektiven Data Science & KI bieten und andere haben es auch schon geschafft. Schaue dir den inspirierenden Werdegang eines GoVersity-Mentors, Quereinsteigers und jetzigen Tech-CEOs auf unserem YouTube-Kanal an. Hier geht’s zum Video.

1. Angst vor Mathematik

Viele befürchten, dass ihre Mathe-Kenntnisse für Data Science und KI nicht ausreichen. Doch es genügt, sich gezielt mit Statistik und linearer Algebra zu beschäftigen – tiefere Mathematikkenntnisse sind oft nicht erforderlich. Die meisten Data-Science-Anwendungen basieren auf standardisierten Methoden, die gut dokumentiert und praxisnah erlernbar sind.

Praxisbeispiel: Alex, ein ehemaliger Marketingspezialist, hatte große Angst vor Zahlen. Doch nach drei Monaten mit Online-Kursen zu Statistik konnte er problemlos eigene Datenmodelle erstellen und Muster in Marketingkampagnen analysieren.

2. Keine Programmiererfahrung

Ein weit verbreiteter Irrglaube: Man müsse jahrelange Coding-Erfahrung haben. Doch Python und SQL sind besonders einsteigerfreundlich und lassen sich in wenigen Monaten erlernen. Viele Quereinsteiger beginnen mit einfachen Datenanalysen und steigern sich schrittweise in komplexere Modelle.

Tipp: Starte mit praxisnahen Projekten, z. B. einer Analyse deiner Spotify-Playlist oder der Auswertung deines Kalorienverbrauchs mit Python. Auch einfache Web-Scraping-Projekte oder Datenvisualisierungen bieten einen guten Einstieg.

3. Keine Universität, keine Chance?

Viele denken, dass ohne Informatikabschluss kein Einstieg möglich ist – doch in der Praxis zählen Praxisprojekte, Erfahrung und ein starkes Portfolio mehr als ein formaler Abschluss. Arbeitgeber achten oft darauf, ob jemand eigenständig Probleme lösen und datenbasierte Entscheidungen treffen kann. Bootcamps, Zertifikatskurse und Open-Source-Projekte können hier wertvolle Alternativen zu einem Tech-Studium sein.

Tipp: Wenn du bereits einen Bachelor-Abschluss in der Tasche hast, ist ein Master in Data Science und AI ein sicherer Türenöffner in die Tech-Branche, auch ohne technisches Erststudium!

Roadmap für den erfolgreichen Quereinstieg in Data Science & KI

Bock einzusteigen? Diese Roadmap zeigt dir, welche Fähigkeiten du aufbauen solltest und wie du dir praxisnah das notwendige Wissen für deinen Quereinstieg in die Tech-Branche aneignen kannst.

1. Grundlagen der Mathematik & Statistik lernen

Ein solides Verständnis von Statistik und linearer Algebra ist essenziell. Kostenlose Lernplattformen wie YouTube, Udacity oder Coursera bieten praxisnahe Kurse, um dir die wichtigsten Konzepte anzueignen.

2. Python & SQL in 3 Monaten meistern

Programmiersprachen wie Python und SQL sind die Basis für Data Science. Eine bewährte Methode ist die Challenge „100 Days of Code“, mit der du täglich praxisnah üben kannst.

3. Erstes Machine Learning-Projekt umsetzen

Praktische Erfahrung ist der Schlüssel zum Erfolg. Starte mit einem einfachen Machine Learning-Projekt, z. B. einem Filmempfehlungssystem, um Datenanalyse, Modelltraining und Algorithmen besser zu verstehen.

4. Ein Portfolio auf GitHub erstellen

Arbeitgeber achten besonders auf Praxisprojekte. Dokumentiere deine Projekte auf GitHub, um dein Können sichtbar zu machen und potenzielle Arbeitgeber zu beeindrucken.

5. Ein berufsbegleitendes Masterstudium in Data Science erwägen

Ein akademischer Abschluss ist zwar nicht zwingend nötig, ist aber meist ein solider Wettbewerbsvorteil. Achte darauf, dass das Studium Praxisprojekte integriert, damit du das Wissen direkt anwenden kannst, so hebst du dich noch mehr von anderen ab und kannst Arbeitgeber noch mehr von dir überzeugen!

Starte jetzt deine Karriere in Data Science & KI!

Der Quereinstieg in Data Science & KI ist nicht nur möglich, sondern bietet dir außergewöhnliche Karrierechancen in einer der gefragtesten Branchen der Zukunft. Du hast gesehen, wie vielfältig deine Möglichkeiten sind und wie viele erfolgreiche Quereinsteiger es bereits geschafft haben. Jetzt liegt es an dir: Nimm dir einen Moment und frage dich, wo du in einem Jahr stehen könntest, wenn du heute den ersten Schritt machst.

Vielleicht möchtest du mit einem kleinen Projekt starten, um herauszufinden, wie viel Spaß dir das Programmieren und die Datenanalyse macht. Oder du möchtest gezielt dein Portfolio aufbauen, um dich optimal für deinen Traumjob vorzubereiten.

Und wenn du merkst, dass du bereit bist, deine Kenntnisse noch weiter zu vertiefen, könnte ein berufsbegleitendes Master-Studium in Data Science & AI genau das Richtige für dich sein – eine Entscheidung, mit der du deine Karriere aktiv gestaltest und dir selbst neue Türen öffnest.

Klingt spannend? Finde bei einer unserer Info-Sessions heraus, wie GoVersity dich auf deinem Weg individuell begleiten kann. Egal, wo du heute stehst – gemeinsam gehen wir deinen nächsten Schritt in eine Zukunft, die du selbst bestimmst.

Denn eins ist sicher: Der perfekte Moment, um durchzustarten, ist jetzt!

Berufsbegleitend zum Master in Data Science & AI in nur 18 Monaten!

Ein Doktortitel ist mehr als nur Prestige – er kann deine Karriere auf das nächste Level heben. Höhere Gehaltsaussichten, spannende Forschung, exklusive Karrierechancen: Eine Promotion kann dir Türen öffnen, die für andere verschlossen bleiben. Doch lohnt sich der Aufwand wirklich? Welche Vorteile bietet eine Promotion – und welche Herausforderungen solltest du kennen?

In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Karrieresprünge mit einem Doktortitel möglich sind, in welchen Branchen er Gold wert ist und wie sich dein Gehalt entwickeln kann. Außerdem erfährst du, wie du mögliche Hürden meisterst und ob eine berufsbegleitende Promotion die richtige Wahl für dich ist.

Was bedeutet es, zu promovieren?

Eine Promotion ist ein intensives Forschungsprojekt, das mit einer Dissertation und einer mündlichen Prüfung, der Disputation, abschließt. Sie dauert in der Regel drei bis fünf Jahre und erfordert nicht nur fachliche Exzellenz, sondern auch Eigenmotivation und Durchhaltevermögen. Während dieser Zeit tauchst du tief in ein spezifisches Forschungsthema ein, entwickelst innovative Lösungen und kannst so einen echten Beitrag zur Wissenschaft und Praxis leisten. Sobald du einen Master-Abschluss hast, kannst du promovieren. Auch mit vergleichbaren Abschlüssen, z.B. einem Diplom oder Magister, ist man zur Promotion zugelassen. Entscheidend ist, dass du insgesamt 300 ECTS nachweisen kannst.

Doch eine Promotion ist nicht nur etwas für angehende Wissenschaftler, die an der Uni bleiben wollen. Sie kann auch in der freien Wirtschaft Türen zu besonders anspruchsvollen und hochbezahlten Positionen öffnen. Wer sich für diesen Schritt entscheidet, sollte jedoch genau abwägen, ob der Aufwand sich langfristig lohnt.

Warum lohnt sich eine Promotion?

Ein Doktor ist nicht nur ein akademischer Titel – er kann entscheidend für deine Karriere sein. Viele Unternehmen suchen gezielt nach hochqualifizierten Spezialisten mit analytischen Fähigkeiten, wissenschaftlichem Denkvermögen und einer ausgeprägten Problemlösungskompetenz. Die Fähigkeit, über Jahre hinweg ein komplexes Forschungsprojekt erfolgreich abzuschließen, zeugt von Belastbarkeit, Durchhaltevermögen und strukturiertem Arbeiten – Eigenschaften, die in fast allen Branchen gefragt sind.

Finanzielle Vorteile einer Promotion

Der finanzielle Vorteil einer Promotion kann signifikant sein. Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis, 2022) auf Basis einer Stichprobe von 75.000 Erwerbstätigen aus verschiedenen Branchen, verdienen promovierte Fachkräfte durchschnittlich 30% mehr als ihre Kollegen mit einem Masterabschluss.

Abbildung 1 zeigt diesen Unterschied zwischen den Bruttomonatsgehältern von  Masterabsolventen und Promovierten auf:

  • Masterabsolventen verdienen im Durchschnitt 6.188 € brutto pro Monat.
  • Promovierte erzielen ein deutlich höheres Durchschnittsgehalt von 8.687 € brutto pro Monat, was dem Einkommensvorteil von etwa 30 % entspricht.

Dieser Gehaltsunterschied wird noch deutlicher, wenn man ihn auf das Jahr gerechnet betrachtet. Den Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Bruttojahresgehalt mit Masterabschluss versus dem mit Promotion zeigt Abbildung 2:

Laut der Destatis-Studie (2022) verdienen Promovierte im Durchschnitt 104.244 € brutto pro Jahr, während Masterabsolventen auf 74.156 € brutto jährlich kommen. Das entspricht einem jährlichen Gehaltsvorteil von 30.000 € für Promovierte.

Dieser wirklich enorme Gehaltsunterschied kommt vor allem durch die neuen Karrierwege zustande, die die Promotion öffnet.

Karrierechancen mit einem Doktorgrad

Mit einer Promotion eröffnen sich, wie eben erwähnt, neue Karrierewege, die über den klassischen Masterabschluss hinausgehen. In vielen Berufen sind promovierte Fachkräfte für höhere Positionen vorgesehen oder können direkt in verantwortungsvollen Rollen starten.

Hier ist eine Promotion besonders wertvoll:

  • Rechtswissenschaften – Spezialwissen für Top-Kanzleien: Masterabsolventen starten als juristische Mitarbeiter mit Rechercheaufgaben. Mit einer Promotion in Rechtswissenschaften kann man sich Spezialisierungen und so Großunternehmen beraten, Verhandlungen führen und in führenden Kanzleien oder als Unternehmensjurist arbeiten.
  • Consulting – Direkter Einstieg auf höherem Level: Im Consulting beginnt man mit einem Master meist als Analyst oder Junior Consultant. Mit einem PhD steigst du schneller in Führungsrollen ein, etwa in Life Sciences, IT-Strategie oder Finanzberatung. Dein Fachwissen ist besonders gefragt bei komplexen Markt- und Geschäftsanalysen.
  • Ingenieurwissenschaften – Führungsrollen in der Innovation: Masterabsolventen arbeiten meist als Projektingenieure. Mit einer Promotion in den Ingenieurwissenschaften treibst du Innovationen voran, gestaltest Zukunftstechnologien mit und kooperierst mit Universitäten und politischen Institutionen.

Neben der Wissenschaft kann eine Promotion also auch in der Wirtschaft und Industrie der Schlüssel zu verantwortungsvollen und lukrativen Positionen sein. Aber wie kann man eine Promotion mit seinem Job vereinbaren?

Berufsbegleitend promovieren – geht das?

Ja, das ist möglich! Viele Fachkräfte entscheiden sich dafür, ihren Doktor neben dem Beruf zu erlangen. Dies hat den Vorteil, dass du weiterhin berufstätig bist und Einkommen beziehst, während du deine wissenschaftliche Qualifikation erweiterst. Häufig unterstützen Unternehmen ihre Mitarbeitenden dabei, indem sie Promotionsprojekte in die Firmenstrategie einbinden oder Forschungskooperationen mit Universitäten eingehen.

Eine berufsbegleitende Promotion erfordert jedoch ausgezeichnetes Zeitmanagement und die Balance zwischen Job, Promotion und Freizeit ist nicht immer leicht. Allerdings bietet sie einem unter anderem auch die attraktive Möglichkeit weiterhin das reguläre Gehalt zu beziehen und das Forschungsprojekt direkt praktisch umzusetzen.

Vorteile und Herausforderungen einer Promotion

Ein paar Vor- und Nachteile einer (berufsbegleitenden) Promotion haben wir bereits beleuchtet. Hier haben wir dir aber nochmal eine detailliertere, zusammenfassende Übersicht über die Vorteile und Herausforderungen eines Promotionsvorhabens erstellt:

Vorteile:

  • Bessere Karrierechancen und höhere Gehälter
  • höhere Kredite, da Banken Promovierte als kreditwürdiger einstufen
  • Expertenstatus in einem spezialisierten Bereich
  • Anerkennung und Respekt von anderen
  • Entwicklung wertvoller Fähigkeiten wie kritisches Denken und wissenschaftliches Arbeiten
  • Zugang zu exklusiven Netzwerken in Wissenschaft und Wirtschaft

Nachteile:

  • Relativ Hoher Zeitaufwand über mehrere Jahre hinweg
  • Finanzielle Belastung, falls keine Förderung vorhanden ist
  • Erwartungen aus dem Umfeld oder von einem selbst, die zu psychischem Druck führen können
  • Mögliche Überqualifikation in bestimmten Berufsfeldern

So gelingt eine erfolgreiche Promotion

Lass dich von den Herausforderungen nicht abschrecken! Denn falls du dich für eine Promotion entscheidest, gibt es einige bewährte Strategien, die dir helfen können, den Weg erfolgreich zu meistern:

1. Finanzielle Sicherheit gewährleisten

  • Fördermöglichkeiten nutzen: Informiere dich über Stipendien, Forschungsförderungen und Nebenjobs.
  • Vorausschauend sparen: Eine finanzielle Reserve hilft, unerwartete Engpässe zu vermeiden.
  • Berufsbegleitend promovieren: Falls möglich, arbeite nebenbei weiter, um finanziell unabhängig zu bleiben.

2. Struktur und Planung sind entscheidend

  • Karriereziele festlegen: Dein Promotionsprojekt sollte nicht nur spannend sein, sondern auch deine beruflichen Perspektiven stärken.
  • Realistisch bleiben: Setze flexible Ziele – nicht alles läuft nach Plan, und das ist normal.
  • Effektives Zeitmanagement: Setze klare Prioritäten, um produktiv zu bleiben.

3. Baue ein starkes Netzwerk auf

  • Unterstützung suchen: Tausche dich mit Mitdoktoranden, Doctoral Advisors und Mentoren aus.
  • Feedback nutzen: Sieh konstruktive Rückmeldungen als Chance zur Verbesserung.

4. Achte auf deine Gesundheit

  • Regelmäßige Pausen: Dein Gehirn braucht Erholung, um leistungsfähig zu bleiben.
  • Freizeit nicht vergessen: Hobbys und soziale Aktivitäten helfen, motiviert zu bleiben.

Eine erfolgreiche Promotion gelingt also vor allem mit einem starken Supportsystem, der richtigen Planung und mit einer guten Selbstfürsorge.

Ist eine Promotion der richtige Schritt für dich?

Eine Promotion kann deine Karriere enorm voranbringen, muss aber gut durchdacht sein. In sehr vielen Branchen bringt sie oft erhebliche Vorteile – sowohl finanziell als auch in der Karriereentwicklung. Wenn du eine Leidenschaft für Forschung hast, langfristig von besseren Jobchancen profitieren möchtest und bereit bist, Zeit und Energie in dieses Ziel zu investieren, dann ist eine Promotion definitiv eine Überlegung wert.

Mit der richtigen Planung und einem guten Support-System kannst du die Vorteile optimal nutzen und deine Karriere auf das nächste Level heben! Willst du mehr erfahren? Entdecke hier alle Infos zur berufsbegleitenden Promotion und den verschiedenen Möglichkeiten der professionellen Begleitung. Wir unterstützen dich von der Planung deiner Promotion, über den Forschungsprozess, bis hin zur finalen Dissertation.

Berufsbegleitend promovieren in nur 36 Monaten

Bist Du im sozialen Bereich tätig und möchtest Dich durch ein Studium weiterbilden?  

Oder hast Du Dich schon immer für den sozialen Bereich interessiert, weißt aber nicht genau was das ist und möchtest mehr über die Berufsperspektiven wissen? Dann findest Du im folgenden Artikel relevante Informationen für Dich! 

Was ist „Soziale Arbeit“? 

Jemand, der im Bereich „soziale Arbeit“ tätig ist, unterstützt Menschen im Alltag und hilft bei unterschiedlichen Problemen und Krisen.  

Warum solltest Du überhaupt „Soziale Arbeit“ studieren“? 

Es gibt viele Gründe, warum man „Soziale Arbeit“ studieren sollte. Dazu gehören: 

  • Persönliche Zufriedenheit: „Soziale Arbeit“ ist ein Berufsfeld, das die Möglichkeit bietet, anderen Menschen zu helfen und ihr Leben zu verbessern. Viele Menschen, die in der sozialen Arbeit tätig sind, berichten von einer hohen persönlichen Zufriedenheit durch ihren Beruf.  
  • Vielfältige Karrieremöglichkeiten: Der Studiengang „Soziale Arbeit“ bereitet auf eine Vielzahl von Karrieremöglichkeiten in verschiedenen Bereichen vor, z.B. in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe oder der Altenpflege. Das bedeutet, dass man als Absolvent:in des Studiengangs „Soziale Arbeit“ viele berufliche Perspektiven hat. 
  • Möglichkeit zur Weiterbildung: Der Studiengang „Soziale Arbeit“ bietet die Möglichkeit sich in verschiedenen Bereichen innerhalb der Sozialen Arbeit weiterzubilden und sich so auf bestimmte Karrierefelder zu spezialisieren.  
  • Möglichkeit zur Selbstverwirklichung: Durch ein Studium der „Sozialen Arbeit“ kannst Du Dich persönlich und beruflich weiterentwickeln und Dich für soziale Anliegen einsetzen. 
  • Gesellschaftliche Aufgabe: Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter tragen dazu bei, die Lebensbedingungen von Menschen zu verbessern, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden. Sie unterstützen beispielsweise Kinder und Jugendliche, die von Gewalt betroffen sind oder Menschen, die sich in einer persönlichen Krise befinden. Durch ihre Arbeit leisten sie einen wichtigen Beitrag für eine gerechtere Gesellschaft. 

Berufe nach dem Hochschulabschluss „Soziale Arbeit“: 

Der Studiengang „Soziale Arbeit“ bietet eine Vielzahl von Karrieremöglichkeiten für Absolvent:innen. Soziale Arbeiter und Sozialarbeiterinnen sind in verschiedenen Bereichen tätig und können in vielen verschiedenen Einrichtungen und Organisationen arbeiten.  

  1. Einer der wichtigsten Einsatzbereiche für Absolvent:innen ist die Kinder- und Jugendhilfe. Dazu gehört beispielsweise die Arbeit in Kindergärten, Jugendzentren, Schulen oder Heimen. Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen in der Kinder- und Jugendhilfe sind zuständig für die Betreuung, Beratung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen und deren Familien. Sie arbeiten z.B. bei der Hilfe von schulischen Problemen oder Krisen in der Familie.  
  1. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Behindertenhilfe. Dazu gehört z.B. die Arbeit in betreuten Wohnheimen, Tagesstätten oder in der ambulanten Betreuung von Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen. Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen in der Behindertenhilfe unterstützen und betreuen diese Menschen und deren Familien. Sie helfen z.B. bei ihrer Integration in den Alltag, bei der Vermittlung von Freizeitaktivitäten oder bei der Hilfe von Problemen in der Ausbildung.  
  1. Die Altenpflege ist auch ein möglicher Tätigkeitsbereich für Absolvent:innen des Studiengangs „Soziale Arbeit“. Dazu zählen z.B. die Arbeit in Altenheimen, die Tagespflege oder in der ambulanten Betreuung von älteren Menschen. Sozialarbeiter:innen in der Altenpflege beraten und unterstützen ältere Menschen und deren Familien. Sie helfen z.B. beim Umgang mit Konflikten, bei der Förderung von Verständnis und bei der Planung und Organisation von Aktivitäten und Events für ältere Menschen. 

Das Studium der „Sozialen Arbeit“ ist also eine lohnende Investition in die eigene Zukunft. Es bietet nicht nur ein breites Tätigkeitsfeld und die Möglichkeit, eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe zu übernehmen, sondern fördert auch die persönliche Entwicklung.  

Wenn Ihr mehr über das Studium der „Sozialen Arbeit“ mit der GoVersity in Karlsruhe erfahren möchtet, dann kontaktiert unsere Study-Coaches. Sie beraten Euch bei der Wahl des richtigen Studiengangs und Vertiefungen und beantworten Euch gerne alle Fragen zum berufsbegleitenden Studium.  

Nutze Deine Chance und bewirb Dich jetzt noch fürs nächste Semester. 

Ein Studium ohne Numerus Clausus (NC)  

 „N.C.“ ist die Abkürzung für „Numerus clausus“ und bedeutet, dass Studierende nur mit Zulassungsbeschränkungen studieren können. Das ist der Fall, wenn die Nachfrage das Angebot an Studienplätzen überschreitet. 

An der GoVersity könnt Ihr, mit unseren akademischen Partnern, ohne die Einschränkung durch einen Numerus Clausus, also NC-frei studieren. Dadurch erhält jeder die Chance, seine akademischen Ziele unabhängig von Deinem Notenschnitt zu verfolgen. Auch wenn Du keine Hochschulreife erworben haben, hast Du bei uns die Möglichkeit ein Hochschulstudium zu absolvieren. 

Ein „NC-freies“ Studium an der GoVersity bietet auch die Chance, sich für ein Studium zu bewerben, wenn man sich nicht rechtzeitig um einen Studienplatz bewerben konnte oder wenn man sich für ein Studium entschieden hat, für das es keine freien Studienplätze an staatlichen Hochschulen gibt.  

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Studium mit der GoVersity persönlicher ist als an staatlichen Hochschulen. Es gibt kleinere Gruppen und somit mehr individuelle Betreuung und Unterstützung durch die Lehrkräfte und die Study-Coaches. Auch die Lehrveranstaltungen sind interaktiver und praxisnaher, was den Lernprozess erleichtert.  

Außerdem bieten wir sowohl für den Bachelor als auch für den Master ein flexibles, berufsbegleitendes Studienmodell an, das es den Studierenden ermöglicht, neben dem Studium voll zu arbeiten und mehr der Familie und Freunden zu widmen.  

Warum ist es möglich, an privaten Universitäten ohne Numerus Clausus zu studieren? 

An privaten Hochschulen in Deutschland ist es möglich, „NC-frei“ zu studieren, da sie in Deutschland in der Regel von Stiftungen, Vereinen oder privater Initiative getragen werden und nicht vom Staat finanziert werden. Sie sind also nicht an die gleichen Regeln und Vorschriften gebunden, die für staatliche Hochschulen gelten. Deshalb haben private Hochschulen auch mehr Freiheiten, ihr Studienangebot und ihr Zulassungsverfahren selbst zu gestalten. Das bedeutet aber nicht, dass private Hochschulen nicht dieselben oder gar strengere Qualitätsstandards haben.  

Im Gegenteil: Um Studierenden eine gute Ausbildung zu gewährleisten, müssen private Hochschulen strenge Qualitätskriterien erfüllen und sind zum Beispiel von unabhängigen Akkreditierungsagenturen wie beispielsweise die FIBAA überprüft. Diese Agentur stellt sicher, dass private Hochschulen die gleichen akademischen Anforderungen erfüllen, wie sie auch an staatlichen Hochschulen gelten. 

Wenn Ihr mehr über das kooperative Studium an der GoVersity erfahren möchtet, dann kontaktiert unsere Study-Coaches. Sie beraten Euch bei der Wahl des richtigen Studiengangs und beantworten Euch gerne alle Fragen zum berufsbegleitenden Bachelor-Studium oder zum berufsbegleitenden Master-Studium. Nutze Deine Chance und bewirb Dich jetzt noch fürs nächste Semester.