Eine berufsbegleitende Promotion ist für viele Fach- und Führungskräfte der nächste logische Schritt auf dem Karriereweg. Doch eine Frage steht für viele am Anfang im Raum: Wie soll ich das finanzieren? Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit denen du deine Promotion neben dem Beruf stemmen kannst, von Arbeitgeberunterstützung über Stipendien bis hin zu steuerlichen Vorteilen. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du strukturiert an die Finanzierung deiner berufsbegleitenden Promotion herangehst und welche Wege wirklich funktionieren.

Was kostet eine berufsbegleitende Promotion wirklich?

Bevor du über die Finanzierung nachdenkst, solltest du wissen, welche Ausgaben auf dich zukommen können. Hier findest du einen Überblick über typische Kostenbereiche, die du einplanen solltest.

  • Studien- und Verwaltungsgebühren: Im DACH-Raum liegen die durchschnittlichen Gesamtkosten für private berufsbegleitende Promotionen zwischen ca. 24.000 € (Deutschland), 28.500 € (Österreich) und 34.000 € (Schweiz), wie in Abbildung 1 dargestellt. Bei GoVersity ist eine Promotion beispielsweise schon ab 23.050 € möglich.
  • Fachliteratur und Software: Je nach Fachbereich und individuellem Bedarf können jährlich zwischen 200 € und 500 € für Bücher, Fachzeitschriften, Lizenzen oder spezialisierte Software anfallen.
  • Reisen und Unterkunft: Variabel, je nachdem, in welchem Land die Partnerhochschule sitzt, wie teuer das Reiseland grundsätzlich ist (z. B. für Unterkunft, Verpflegung, Anreise) und wie häufig persönliche Termine wie Kolloquien, Konferenzen oder Forschungstreffen stattfinden, muss man je nach Programm mit etwa 300 € bis 1.200 € pro Reise rechnen. Bei Programmen, die überwiegend remote ablaufen, entstehen oft nur geringe Reisekosten, mitunter ist teils lediglich eine finale Reise zur Verteidigung der Dissertation erforderlich.

    Tipp:
    Sprich uns gerne an, wenn du gezielt ein remote durchführbares Programm suchst, wir beraten dich gerne dazu.
  • Technik und Ausstattung: Abhängig von individuellen Voraussetzungen und Fachbereich; für Laptop, fachspezifische Tools und ggf. Datenbankzugänge können einmalige Ausgaben von 500 € bis 2.000 € anfallen.

Tipp: Erstelle frühzeitig einen Finanzplan, das nimmt dir die Angst vor „unvorhergesehenen Kosten“ und hilft dir, realistisch zu bleiben. Weiter unten erfährst du wie du einen Finanzplan für deine Promotion erstellst, inklusive praktischer Download-Vorlage für deine Planung!

Finanzierungsmöglichkeiten für die Promotion neben dem Beruf

Es gibt viele Wege, deine Promotion zu finanzieren. Zahlen aus dem Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2021 (siehe Abbildung 2) zeigen, dass 61 % aller Promovierenden ihre Promotion über eine wissenschaftliche Anstellung finanzieren, 18 % über Jobs außerhalb der Hochschule, 17 % über Stipendien und 14 % durch familiäre Unterstützung, während Kredite und Rücklagen mit jeweils unter fünf Prozent nur eine Nebenrolle spielen (BuWiN 2021, S. 117)

Die Grafik zeigt: Die Mehrheit der Promovierenden finanzieren ihre Promotion über eine wissenschaftliche Anstellung an der Hochschule oder einem Forschungsinstitut und rund 40% nutzen andere oder zusätzliche Quellen, von Stipendien über außer­universitäre Jobs bis hin zur familiären Unterstützung.

Aber Achtung: Eine wissenschaftliche Anstellung an der Hochschule ist zwar die gängigste und oft günstigste Finanzierungsform, doch befristete Teilzeitverträge und ein „quasi-Vollzeitpensum“ aus Lehre und Drittmittelprojekten lassen oft wenig Raum für die Dissertation, während Publikations-Credits meist beim Lehrstuhl landen. Entscheidet man sich stattdessen für eine externe Promotion, also man bleibt in seinem Beruf und schreibt die Doktorarbeit ohne Uni-Anstellung, stößt man oft auf verschlossene Türen: Viele Professor:innen betreuen vorrangig ihr internes Team. Der Zugang zu Infrastruktur und individueller Begleitung bleibt begrenzt und, weil der Beitrag zum Lehrstuhl gering erscheint, fällt das Engagement der Betreuenden oft niedrig aus: Ein Mix, der neben Job, Familie und Freizeit zu längeren Promotionszeiten und höheren Abbruchquoten führt.

Viele Promovierende entscheiden sich deshalb für den berufsbegleitenden Weg, der Forschung und Beruf pragmatisch vereint. Im nächsten Abschnitt erfährst du, welche Möglichkeiten es speziell für die Finanzierung einer berufsbegleitenden Promotion gibt und wie du daraus die für dich optimale Finanzierungsmischung zusammenstellst:

1. Arbeitgeber als Förderer deiner akademischen Entwicklung

Dein aktueller Arbeitgeber kann ein wichtiger Unterstützer deiner Promotion sein, sowohl finanziell als auch zeitlich. Gerade wenn dein Forschungsthema einen Bezug zum Unternehmen hat, lohnt sich ein Gespräch.

  • Teilfreistellung oder reduzierte Arbeitszeit: Wenn du deine Arbeitszeit vorübergehend reduzierst, kannst du dich besser auf deine Forschung konzentrieren. Vereinbare dazu klare Ziele und Absprachen.
  • Bezuschussung von Studiengebühren: Einige Unternehmen übernehmen einen Teil oder sogar die gesamten Gebühren, oft in Verbindung mit einer vertraglichen Bindung nach Abschluss.
  • Kostenübernahme für Fachliteratur oder Konferenzen: Diese Kosten lassen sich oft unkompliziert über das Weiterbildungsbudget abwickeln.
  • Bildungsurlaub: In einigen Bundesländern stehen dir bis zu 5 Tage bezahlter Bildungsurlaub pro Jahr zu. Dieser kann auch für Promotionszwecke genutzt werden.

Tipp für das Gespräch: Bereite ein kurzes Konzept vor, das zeigt, wie dein Thema dem Unternehmen nutzen kann. Zeige auf, dass du motiviert bist und eigenverantwortlich arbeitest.
Wir haben für dich einen praktischen Gesprächsleitfaden erstellt, mit welchem du dich perfekt auf dieses Gespräch vorbereiten kannst! Hier Gesprächsleitfaden downloaden.

2. Stipendien für berufsbegleitend Promovierende

Viele denken bei Stipendien an Vollzeit-Studierende, dabei gibt es durchaus Programme, die speziell Berufstätige fördern. Hier findest du einen Überblick über mögliche Stipendienquellen.

  • Begabtenförderungswerke (z. B. die Hans-Böckler-Stiftung für Gewerkschaftsmitglieder oder die Stiftung der Deutschen Wirtschaft)
  • Stiftungen von Wirtschaftsverbänden oder Unternehmen: z. B. das Promotionsstipendium der Stiftung Familienunternehmen
  • Studienstiftung des deutschen Volkes: Auch bei internationalen Promotionsvorhaben. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Wichtig: Die Bewerbungsverfahren sind oft aufwendig, aber gut strukturiert. Du brauchst in der Regel ein Exposé, einen Zeitplan, Gutachten und eine überzeugende Begründung. Der Aufwand lohnt sich, denn viele Programme fördern über mehrere Jahre mit mehreren Hundert Euro monatlich. Klingt überfordernd? Du bist nicht allein! Gerne helfen wir dir bei Bedarf bei der Erstellung des Exposés und der Vorbereitung deiner Bewerbung, sprich uns einfach an.

3. Steuerliche Vorteile der Promotion richtig nutzen

Wer eine berufsbegleitende Promotion startet, kann viele der entstehenden Kosten steuerlich geltend machen. Damit das gelingt, solltest du einige Grundsätze kennen.

  • Werbungskosten (bei beruflichem Bezug): Studiengebühren, Fachliteratur, Reisekosten, technische Ausstattung, Fahrtkosten zum Betreuer oder zur Hochschule
  • Sonderausgaben (bei erstmaligem Abschluss): Nur begrenzt absetzbar, z. B. bei einer rein akademischen Erstpromotion

Tipp: Hebe auf deinen beruflichen Bezug ab, etwa, wenn dein Thema mit deinem aktuellen Tätigkeitsfeld zu tun hat. Halte sämtliche Belege gesammelt, nummeriert und digitalisiert. Nutze spezielle Steuer-Apps oder auch einfach ein Gespräch mit dem Steuerberater, um deine Möglichkeiten voll auszuschöpfen.

4. Bildungs- und Promotionskredite

Manchmal ist ein Kredit die einzige realistische Option, um deine Promotionskosten zu decken. Das muss kein Nachteil sein, vorausgesetzt, du gehst strukturiert vor.

  • Finanzierung durch einkommensabhängiges Rückzahlungsmodell (z. B. umgekehrter Generationenvertrag): Bei diesem Modell zahlst du die Studienkosten erst nach dem Abschluss und nur bei entsprechendem Einkommen zurück.
  • Private Bildungsdarlehen (z. B. Deutsche Bank, Sparkassen): Höhere Beträge möglich, aber unbedingt auf Zinssätze, Rückzahlungskonditionen und Sicherheiten achten

Wichtig: Achte darauf, dass du bei der Aufnahme eines Promotionskredits auf einen seriösen Anbieter setzt und vergleiche unbedingt die Konditionen, damit du das für dich beste Angebot findest.

Das geht zum Beispiel mit dem Portal SMAVA: Über SMAVA kannst du verschiedene Bildungsdarlehen ganz unkompliziert vergleichen und auch direkt online beantragen: transparent, schnell und passgenau. Hier geht’s zum Kreditvergleich.

5. Selbstfinanzierung mit System

Nicht alle verlassen sich auf externe Fördermittel und mit der richtigen Planung kannst du deine Promotion auch komplett aus eigenen Mitteln finanzieren. So gehst du dabei am besten vor:

  • Monatliches Sparmodell: Lege feste Beträge zurück, am besten automatisiert (z. B. per Dauerauftrag aufs Sparkonto)
  • Zeitstrahl mit Meilensteinen: Plane, wann größere Kosten anfallen (z. B. Reisen, Druckkosten, Thesisabgabe)
  • Kombinierte Strategien: Du kannst z. B. eine Zeit lang sparen, dann Stipendien beantragen und bei Bedarf einen kleinen Kredit nutzen
  • Tools: Nutze unsere Excel-Vorlage oder allgemeine Finanz-Planungs-Apps für Deine Promotionsplanung

Lade dir hier die von uns bereitgestellte Excel-Vorlage zur Finanzierungsplanung herunter: Hier Excel-Vorlage herunterladen

Deinen Finanzierungsplan Schritt für Schritt erstellen

Jetzt, da du die einzelnen Möglichkeiten kennst, geht es darum, einen ganz konkreten Plan zu entwickeln. Hier zeigen wir dir, wie du systematisch vorgehen kannst.

  1. Kosten ermitteln: Studiengebühren, Literatur, Reisen, Technik, realistisch kalkulieren
  2. Einnahmen analysieren: Was steht dir monatlich zur Verfügung? Welche Rücklagen hast du?
  3. Fördermöglichkeiten recherchieren: Welche Optionen passen zu deiner Situation?
  4. Szenarien durchspielen: Was passiert bei Verzögerungen oder Ausfällen?
  5. Finanzierungs-Mix definieren: Kombiniere mehrere Quellen sinnvoll

Wichtig: Plane auch einen „Puffer“ für Unvorhergesehenes ein, das gibt dir mentale Sicherheit und schützt vor Stress.

Tipp: Nutze die obige Excel-Vorlage und arbeite dich mit Hilfe dieser fünf Schritte systematisch durch deine Finanzierung. So hast du alles im Blick, von Studiengebühren bis hin zu Förderoptionen, und kannst verschiedene Szenarien realistisch durchspielen.

5 typische Finanzierungsfallen und wie du sie vermeidest

Nachdem du nun einen guten Überblick über sämtliche Finanzierungsmöglichkeiten und auch über die Finanzierungsplanung hast, lohnt sich zum Schluss ein Blick auf typische Denkfehler, was die Promotionsfinanzierung angeht und wie du sie vermeidest.

  • Finanzierung nur auf eine Säule stützen: Wer ausschließlich auf Eigenmittel setzt, geht hohe Risiken ein. → Tipp: Mix aus Eigenleistung, Förderung, Steuervorteilen und ggf. Kredit ist stabiler.
  • Keine frühzeitige Planung: Wer erst in der Mitte der Promotion merkt, dass das Geld knapp wird, gerät schnell unter Druck. → Tipp: Finanzplan vor Beginn aufstellen, oben haben wir dir eine Vorlage zum Download und die nötigen Schritte bereitgestellt!
  • Zu hohe Erwartungen an den Arbeitgeber: Nicht alle Unternehmen fördern automatisch, du musst den Mehrwert deines Projekts aktiv kommunizieren. → Tipp: Bereite Argumente und einen Pitch vor, siehe Gesprächsleitfaden zum Download oben.
  • Stipendien nicht auf dem Schirm: Viele glauben, sie seien nicht förderwürdig. → Tipp: Informiere dich gezielt über Programme für Berufstätige.
  • Steuerliche Vorteile nicht nutzen: Jedes Jahr gehen potenziell absetzbare Kosten verloren. → Tipp: Belege sammeln & Beratung einholen.

Gut geplant ist halb promoviert!

Die Finanzierung einer berufsbegleitenden Promotion ist machbar, wenn du dir einen realistischen Plan machst und die vorhandenen Optionen nutzt. Ob durch deinen Arbeitgeber, ein Stipendium, steuerliche Vorteile oder einen klug gewählten Kredit: Es gibt viele Wege, deinen Doktortitel neben dem Job zu verwirklichen.

Du möchtest mehr darüber erfahren, wie du deine berufsbegleitende Promotion realistisch planen und finanzieren kannst? Wir bei GoVersity stehen dir bereits in der Orientierungsphase beratend zur Seite, auch bei Fragen zur Finanzierung.

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Berufsbegleitend zur Promotion in nur 36 Monaten, mit 360°-Betreuung und maximaler Flexibilität!

Die Welt der Daten wächst rasant, und Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften in Data Science und Künstlicher Intelligenz (KI). Doch was, wenn du kein Erststudium in Informatik hast oder aus einem anderen Berufsfeld kommst? Ist ein Quereinstieg in die Tech-Branche überhaupt möglich?

Die Antwort ist: Ja!

Ob mit einem Hintergrund in Wirtschaft, Sozialwissenschaften oder einem völlig anderen Bereich – es gibt viele Wege, um erfolgreich in Data Science & KI Fuß zu fassen. In diesem Artikel erfährst du, welche Skills in der Tech-Branche wirklich gefragt sind, wie du dir das nötige Wissen aneignen kannst und welche ersten Schritte dich in die Welt der Daten bringen.

Der Bedarf an Data Scientists: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt für deinen Quereinstieg in Data Science & KI ist

Hohe Nachfrage nach Fachkräften

Der Bedarf an Fachkräften im Bereich Data Science und Künstliche Intelligenz (KI) ist enorm. Laut einer Studie des Branchenverbands Bitkom waren im Jahr 2024 rund 149.000 Stellen für IT-Experten in Deutschland unbesetzt (Stichprobe: 850 Unternehmen aus der IT- und Digitalwirtschaft, Bitkom 2024), das zeigt Abbildung 1:

Wie man hier sieht, bedeutet das einen Anstieg von 12.000 unbesetzten Stellen im IT-Bereich. Und das in nur einem Jahr!

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Data Science & KI sind in nahezu jeder Branche gefragt – und eröffnen deshalb auch Quereinsteigern ohne Informatik-Studium neue Karrierechancen.

Hier einige Beispiele:

  • Gesundheitswesen: Mithilfe von KI-gestützter Datenanalyse können Ärzte komplexe medizinische Muster erkennen und genauere Diagnosen stellen. Ein bekanntes Beispiel ist der Einsatz von Machine Learning in der Krebsforschung, um anhand von Bilddaten Tumore frühzeitig zu identifizieren.
  • Finanzwesen: Banken und Versicherungen nutzen Data Science, um Kundenverhalten zu analysieren, Risiken besser einzuschätzen und Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen. So kann z. B. eine Bank anhand von Transaktionsmustern Kreditkartenbetrug automatisch aufspüren.
  • E-Commerce: Online-Shops wie Amazon oder Zalando setzen KI-basierte Empfehlungssysteme ein, um Kaufverhalten zu analysieren und personalisierte Produktempfehlungen auszusprechen – das erhöht den Umsatz und verbessert das Kundenerlebnis.
  • Sozialwissenschaften: Forschende nutzen Big Data, um gesellschaftliche Trends besser zu verstehen, z. B. wie sich Meinungen in sozialen Netzwerken verbreiten oder welche Faktoren zu bestimmten politischen Entscheidungen führen.
  • Bildungssektor: Lernplattformen setzen auf KI-gestützte adaptive Lernsysteme, die den Fortschritt von Studierenden analysieren und den Lernstoff individuell anpassen – so erhält jede*r genau die Unterstützung, die benötigt wird.

Und das ist nur ein kleiner Auszug aus all den verschiedenen Einsatzbereichen! Diese Vielfalt bietet Quereinsteigern ohne technischen Background die Möglichkeit, ihr vorhandenes Wissen in neuen Kontexten einzusetzen – und so erfolgreich in die Tech-Branche durchzustarten.

Wer eignet sich für den Quereinstieg in Data Science & KI?

Ein Quereinstieg in Data Science und Künstliche Intelligenz (KI) ist für Menschen aus unterschiedlichsten Fachrichtungen möglich. Wichtiger als der ursprüngliche Studien- oder Ausbildungsgang sind bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften, die für den Umgang mit Daten und Algorithmen entscheidend sind.

Typische Hintergründe von Quereinsteigern

  • Naturwissenschaften und Ingenieurwesen: Personen aus Physik, Mathematik, Biologie oder Maschinenbau bringen analytisches Denkvermögen mit und sind den Umgang mit großen Datenmengen gewohnt – sei es bei der Labordatenanalyse oder der Simulation technischer Prozesse.
  • Wirtschaftswissenschaften: Wer aus BWL, VWL oder Controlling kommt, hat oft Erfahrung mit Statistik und Datenanalyse. Diese Kenntnisse sind wertvoll für Marktanalysen, um Kaufverhalten vorherzusagen, oder für Risikomanagement, um Investitionen datenbasiert zu bewerten.
  • Sozialwissenschaften und Psychologie: Ein tiefes Verständnis für menschliches Verhalten ist besonders nützlich für User Experience (UX)-Analysen und Marktforschung. Data Science hilft hier, Muster in Umfragen zu erkennen oder KI-Modelle für Verhaltensprognosen zu entwickeln.
  • Kreative Berufe und Marketing: Erfahrung mit Content-Analyse und Zielgruppenverständnis kann für A/B-Tests in der Werbung oder für KI-gestützte Bilderkennung genutzt werden, etwa zur automatisierten Kategorisierung von Inhalten.
  • Journalisten und Sprachwissenschaftler: Sprachgefühl und Textverständnis sind essenziell für Natural Language Processing (NLP). Sie optimieren KI-Modelle für Texterkennung, maschinelle Übersetzungen und automatisierte Zusammenfassungen.

Wichtige Eigenschaften für den Einstieg

  • Neugier und Lernbereitschaft: Data Science & KI entwickeln sich rasant – wer sich kontinuierlich weiterbildet, bleibt konkurrenzfähig. Wer noch nie programmiert hat, kann mit Python oder SQL starten und mit Tools wie Power BI oder Tableau Datenmuster erkennen.
  • Analytisches Denken: Die Fähigkeit, Daten zu strukturieren und Muster zu erkennen, hilft bei datenbasierten Entscheidungen. So kann z. B. im Marketing eine Analyse zeigen, dass bestimmte Regionen besonders gut auf eine Kampagne reagieren, wodurch Strategien gezielt angepasst werden können.
  • Teamfähigkeit: Data Scientists arbeiten mit Entwicklern, Analysten und Fachabteilungen zusammen. Wer komplexe Daten verständlich kommunizieren kann, trägt dazu bei, datenbasierte Lösungen zu entwickeln – etwa wenn sinkende Bestellungen früh erkannt und gemeinsam mit dem Vertrieb optimiert werden.
  • Problemlösungsorientierung: Data Science erfordert kreatives Denken, um datengetriebene Lösungen zu finden. So kann eine KI-Analyse im E-Commerce zeigen, dass hohe Versandkosten Warenkorbabbrüche verursachen, woraufhin ein angepasstes Versandmodell getestet wird.

Chancen und Vorteile eines Quereinstiegs in Data Science & KI

Data Science ist ein Quereinsteiger-Feld

Laut einer aktuellen Stack Overflow-Studie (2023) haben fast 50 % der Data Scientists keinen klassischen IT- oder Informatik-Backround (Stichprobe: 90.000 befragte Entwickler und IT-Experten weltweit, Stack Overflow Developer Survey 2023). Visualisiert ist das in Abbildung 2:

Das zeigt: Ein erfolgreicher Einstieg in Data Science & KI ist auch ohne Technik-Studium möglich. Viele Experten kommen aus völlig anderen Bereichen und haben sich die erforderlichen Fähigkeiten durch ein Aufbaustudium, Weiterbildungen oder berufliche Praxis angeeignet.

Hohe Gehalts- und Karriereperspektiven

Data Scientists gehören zu den bestbezahlten Fachkräften – hohe Nachfrage und ein begrenztes Angebot führen zu attraktiven Gehältern und Karrierechancen. Laut dem StepStone Gehaltsreport (2024) liegt das durchschnittliche Jahresgehalt eines Data Scientists in Deutschland bei 65.000 bis 85.000 Euro brutto (Stichprobe: 12.000 befragte Data Scientists und IT-Experten).

Abbildung 3 verdeutlicht auch, dass in leitenden Positionen sogar über 100.000 Euro möglich (StepStone Gehaltsreport 2024) sind. Besonders in datengetriebenen Branchen wie Finanzwesen, Gesundheitswesen oder E-Commerce sind Data Scientists gefragter denn je.

Ängste beim Quereinstieg – und wie du sie überwindest

Ein Quereinstieg in die Tech-Branche ist ein großer Schritt, und es ist völlig normal, dabei gewisse Ängste zu haben. Doch diese sollten dich nicht davon abhalten, diese Chance zu nutzen – schließlich hast du bereits gesehen, welche Vorteile und Perspektiven Data Science & KI bieten und andere haben es auch schon geschafft. Schaue dir den inspirierenden Werdegang eines GoVersity-Mentors, Quereinsteigers und jetzigen Tech-CEOs auf unserem YouTube-Kanal an. Hier geht’s zum Video.

1. Angst vor Mathematik

Viele befürchten, dass ihre Mathe-Kenntnisse für Data Science und KI nicht ausreichen. Doch es genügt, sich gezielt mit Statistik und linearer Algebra zu beschäftigen – tiefere Mathematikkenntnisse sind oft nicht erforderlich. Die meisten Data-Science-Anwendungen basieren auf standardisierten Methoden, die gut dokumentiert und praxisnah erlernbar sind.

Praxisbeispiel: Alex, ein ehemaliger Marketingspezialist, hatte große Angst vor Zahlen. Doch nach drei Monaten mit Online-Kursen zu Statistik konnte er problemlos eigene Datenmodelle erstellen und Muster in Marketingkampagnen analysieren.

2. Keine Programmiererfahrung

Ein weit verbreiteter Irrglaube: Man müsse jahrelange Coding-Erfahrung haben. Doch Python und SQL sind besonders einsteigerfreundlich und lassen sich in wenigen Monaten erlernen. Viele Quereinsteiger beginnen mit einfachen Datenanalysen und steigern sich schrittweise in komplexere Modelle.

Tipp: Starte mit praxisnahen Projekten, z. B. einer Analyse deiner Spotify-Playlist oder der Auswertung deines Kalorienverbrauchs mit Python. Auch einfache Web-Scraping-Projekte oder Datenvisualisierungen bieten einen guten Einstieg.

3. Keine Universität, keine Chance?

Viele denken, dass ohne Informatikabschluss kein Einstieg möglich ist – doch in der Praxis zählen Praxisprojekte, Erfahrung und ein starkes Portfolio mehr als ein formaler Abschluss. Arbeitgeber achten oft darauf, ob jemand eigenständig Probleme lösen und datenbasierte Entscheidungen treffen kann. Bootcamps, Zertifikatskurse und Open-Source-Projekte können hier wertvolle Alternativen zu einem Tech-Studium sein.

Tipp: Wenn du bereits einen Bachelor-Abschluss in der Tasche hast, ist ein Master in Data Science und AI ein sicherer Türenöffner in die Tech-Branche, auch ohne technisches Erststudium!

Roadmap für den erfolgreichen Quereinstieg in Data Science & KI

Bock einzusteigen? Diese Roadmap zeigt dir, welche Fähigkeiten du aufbauen solltest und wie du dir praxisnah das notwendige Wissen für deinen Quereinstieg in die Tech-Branche aneignen kannst.

1. Grundlagen der Mathematik & Statistik lernen

Ein solides Verständnis von Statistik und linearer Algebra ist essenziell. Kostenlose Lernplattformen wie YouTube, Udacity oder Coursera bieten praxisnahe Kurse, um dir die wichtigsten Konzepte anzueignen.

2. Python & SQL in 3 Monaten meistern

Programmiersprachen wie Python und SQL sind die Basis für Data Science. Eine bewährte Methode ist die Challenge „100 Days of Code“, mit der du täglich praxisnah üben kannst.

3. Erstes Machine Learning-Projekt umsetzen

Praktische Erfahrung ist der Schlüssel zum Erfolg. Starte mit einem einfachen Machine Learning-Projekt, z. B. einem Filmempfehlungssystem, um Datenanalyse, Modelltraining und Algorithmen besser zu verstehen.

4. Ein Portfolio auf GitHub erstellen

Arbeitgeber achten besonders auf Praxisprojekte. Dokumentiere deine Projekte auf GitHub, um dein Können sichtbar zu machen und potenzielle Arbeitgeber zu beeindrucken.

5. Ein berufsbegleitendes Masterstudium in Data Science erwägen

Ein akademischer Abschluss ist zwar nicht zwingend nötig, ist aber meist ein solider Wettbewerbsvorteil. Achte darauf, dass das Studium Praxisprojekte integriert, damit du das Wissen direkt anwenden kannst, so hebst du dich noch mehr von anderen ab und kannst Arbeitgeber noch mehr von dir überzeugen!

Starte jetzt deine Karriere in Data Science & KI!

Der Quereinstieg in Data Science & KI ist nicht nur möglich, sondern bietet dir außergewöhnliche Karrierechancen in einer der gefragtesten Branchen der Zukunft. Du hast gesehen, wie vielfältig deine Möglichkeiten sind und wie viele erfolgreiche Quereinsteiger es bereits geschafft haben. Jetzt liegt es an dir: Nimm dir einen Moment und frage dich, wo du in einem Jahr stehen könntest, wenn du heute den ersten Schritt machst.

Vielleicht möchtest du mit einem kleinen Projekt starten, um herauszufinden, wie viel Spaß dir das Programmieren und die Datenanalyse macht. Oder du möchtest gezielt dein Portfolio aufbauen, um dich optimal für deinen Traumjob vorzubereiten.

Und wenn du merkst, dass du bereit bist, deine Kenntnisse noch weiter zu vertiefen, könnte ein berufsbegleitendes Master-Studium in Data Science & AI genau das Richtige für dich sein – eine Entscheidung, mit der du deine Karriere aktiv gestaltest und dir selbst neue Türen öffnest.

Klingt spannend? Finde bei einer unserer Info-Sessions heraus, wie GoVersity dich auf deinem Weg individuell begleiten kann. Egal, wo du heute stehst – gemeinsam gehen wir deinen nächsten Schritt in eine Zukunft, die du selbst bestimmst.

Denn eins ist sicher: Der perfekte Moment, um durchzustarten, ist jetzt!

Berufsbegleitend zum Master in Data Science & AI in nur 18 Monaten!

Ein Doktortitel ist mehr als nur Prestige – er kann deine Karriere auf das nächste Level heben. Höhere Gehaltsaussichten, spannende Forschung, exklusive Karrierechancen: Eine Promotion kann dir Türen öffnen, die für andere verschlossen bleiben. Doch lohnt sich der Aufwand wirklich? Welche Vorteile bietet eine Promotion – und welche Herausforderungen solltest du kennen?

In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Karrieresprünge mit einem Doktortitel möglich sind, in welchen Branchen er Gold wert ist und wie sich dein Gehalt entwickeln kann. Außerdem erfährst du, wie du mögliche Hürden meisterst und ob eine berufsbegleitende Promotion die richtige Wahl für dich ist.

Was bedeutet es, zu promovieren?

Eine Promotion ist ein intensives Forschungsprojekt, das mit einer Dissertation und einer mündlichen Prüfung, der Disputation, abschließt. Sie dauert in der Regel drei bis fünf Jahre und erfordert nicht nur fachliche Exzellenz, sondern auch Eigenmotivation und Durchhaltevermögen. Während dieser Zeit tauchst du tief in ein spezifisches Forschungsthema ein, entwickelst innovative Lösungen und kannst so einen echten Beitrag zur Wissenschaft und Praxis leisten. Sobald du einen Master-Abschluss hast, kannst du promovieren. Auch mit vergleichbaren Abschlüssen, z.B. einem Diplom oder Magister, ist man zur Promotion zugelassen. Entscheidend ist, dass du insgesamt 300 ECTS nachweisen kannst.

Doch eine Promotion ist nicht nur etwas für angehende Wissenschaftler, die an der Uni bleiben wollen. Sie kann auch in der freien Wirtschaft Türen zu besonders anspruchsvollen und hochbezahlten Positionen öffnen. Wer sich für diesen Schritt entscheidet, sollte jedoch genau abwägen, ob der Aufwand sich langfristig lohnt.

Warum lohnt sich eine Promotion?

Ein Doktor ist nicht nur ein akademischer Titel – er kann entscheidend für deine Karriere sein. Viele Unternehmen suchen gezielt nach hochqualifizierten Spezialisten mit analytischen Fähigkeiten, wissenschaftlichem Denkvermögen und einer ausgeprägten Problemlösungskompetenz. Die Fähigkeit, über Jahre hinweg ein komplexes Forschungsprojekt erfolgreich abzuschließen, zeugt von Belastbarkeit, Durchhaltevermögen und strukturiertem Arbeiten – Eigenschaften, die in fast allen Branchen gefragt sind.

Finanzielle Vorteile einer Promotion

Der finanzielle Vorteil einer Promotion kann signifikant sein. Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis, 2022) auf Basis einer Stichprobe von 75.000 Erwerbstätigen aus verschiedenen Branchen, verdienen promovierte Fachkräfte durchschnittlich 30% mehr als ihre Kollegen mit einem Masterabschluss.

Abbildung 1 zeigt diesen Unterschied zwischen den Bruttomonatsgehältern von  Masterabsolventen und Promovierten auf:

  • Masterabsolventen verdienen im Durchschnitt 6.188 € brutto pro Monat.
  • Promovierte erzielen ein deutlich höheres Durchschnittsgehalt von 8.687 € brutto pro Monat, was dem Einkommensvorteil von etwa 30 % entspricht.

Dieser Gehaltsunterschied wird noch deutlicher, wenn man ihn auf das Jahr gerechnet betrachtet. Den Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Bruttojahresgehalt mit Masterabschluss versus dem mit Promotion zeigt Abbildung 2:

Laut der Destatis-Studie (2022) verdienen Promovierte im Durchschnitt 104.244 € brutto pro Jahr, während Masterabsolventen auf 74.156 € brutto jährlich kommen. Das entspricht einem jährlichen Gehaltsvorteil von 30.000 € für Promovierte.

Dieser wirklich enorme Gehaltsunterschied kommt vor allem durch die neuen Karrierwege zustande, die die Promotion öffnet.

Karrierechancen mit einem Doktorgrad

Mit einer Promotion eröffnen sich, wie eben erwähnt, neue Karrierewege, die über den klassischen Masterabschluss hinausgehen. In vielen Berufen sind promovierte Fachkräfte für höhere Positionen vorgesehen oder können direkt in verantwortungsvollen Rollen starten.

Hier ist eine Promotion besonders wertvoll:

  • Rechtswissenschaften – Spezialwissen für Top-Kanzleien: Masterabsolventen starten als juristische Mitarbeiter mit Rechercheaufgaben. Mit einer Promotion in Rechtswissenschaften kann man sich Spezialisierungen und so Großunternehmen beraten, Verhandlungen führen und in führenden Kanzleien oder als Unternehmensjurist arbeiten.
  • Consulting – Direkter Einstieg auf höherem Level: Im Consulting beginnt man mit einem Master meist als Analyst oder Junior Consultant. Mit einem PhD steigst du schneller in Führungsrollen ein, etwa in Life Sciences, IT-Strategie oder Finanzberatung. Dein Fachwissen ist besonders gefragt bei komplexen Markt- und Geschäftsanalysen.
  • Ingenieurwissenschaften – Führungsrollen in der Innovation: Masterabsolventen arbeiten meist als Projektingenieure. Mit einer Promotion in den Ingenieurwissenschaften treibst du Innovationen voran, gestaltest Zukunftstechnologien mit und kooperierst mit Universitäten und politischen Institutionen.

Neben der Wissenschaft kann eine Promotion also auch in der Wirtschaft und Industrie der Schlüssel zu verantwortungsvollen und lukrativen Positionen sein. Aber wie kann man eine Promotion mit seinem Job vereinbaren?

Berufsbegleitend promovieren – geht das?

Ja, das ist möglich! Viele Fachkräfte entscheiden sich dafür, ihren Doktor neben dem Beruf zu erlangen. Dies hat den Vorteil, dass du weiterhin berufstätig bist und Einkommen beziehst, während du deine wissenschaftliche Qualifikation erweiterst. Häufig unterstützen Unternehmen ihre Mitarbeitenden dabei, indem sie Promotionsprojekte in die Firmenstrategie einbinden oder Forschungskooperationen mit Universitäten eingehen.

Eine berufsbegleitende Promotion erfordert jedoch ausgezeichnetes Zeitmanagement und die Balance zwischen Job, Promotion und Freizeit ist nicht immer leicht. Allerdings bietet sie einem unter anderem auch die attraktive Möglichkeit weiterhin das reguläre Gehalt zu beziehen und das Forschungsprojekt direkt praktisch umzusetzen.

Vorteile und Herausforderungen einer Promotion

Ein paar Vor- und Nachteile einer (berufsbegleitenden) Promotion haben wir bereits beleuchtet. Hier haben wir dir aber nochmal eine detailliertere, zusammenfassende Übersicht über die Vorteile und Herausforderungen eines Promotionsvorhabens erstellt:

Vorteile:

  • Bessere Karrierechancen und höhere Gehälter
  • höhere Kredite, da Banken Promovierte als kreditwürdiger einstufen
  • Expertenstatus in einem spezialisierten Bereich
  • Anerkennung und Respekt von anderen
  • Entwicklung wertvoller Fähigkeiten wie kritisches Denken und wissenschaftliches Arbeiten
  • Zugang zu exklusiven Netzwerken in Wissenschaft und Wirtschaft

Nachteile:

  • Relativ Hoher Zeitaufwand über mehrere Jahre hinweg
  • Finanzielle Belastung, falls keine Förderung vorhanden ist
  • Erwartungen aus dem Umfeld oder von einem selbst, die zu psychischem Druck führen können
  • Mögliche Überqualifikation in bestimmten Berufsfeldern

So gelingt eine erfolgreiche Promotion

Lass dich von den Herausforderungen nicht abschrecken! Denn falls du dich für eine Promotion entscheidest, gibt es einige bewährte Strategien, die dir helfen können, den Weg erfolgreich zu meistern:

1. Finanzielle Sicherheit gewährleisten

  • Fördermöglichkeiten nutzen: Informiere dich über Stipendien, Forschungsförderungen und Nebenjobs.
  • Vorausschauend sparen: Eine finanzielle Reserve hilft, unerwartete Engpässe zu vermeiden.
  • Berufsbegleitend promovieren: Falls möglich, arbeite nebenbei weiter, um finanziell unabhängig zu bleiben.

2. Struktur und Planung sind entscheidend

  • Karriereziele festlegen: Dein Promotionsprojekt sollte nicht nur spannend sein, sondern auch deine beruflichen Perspektiven stärken.
  • Realistisch bleiben: Setze flexible Ziele – nicht alles läuft nach Plan, und das ist normal.
  • Effektives Zeitmanagement: Setze klare Prioritäten, um produktiv zu bleiben.

3. Baue ein starkes Netzwerk auf

  • Unterstützung suchen: Tausche dich mit Mitdoktoranden, Doctoral Advisors und Mentoren aus.
  • Feedback nutzen: Sieh konstruktive Rückmeldungen als Chance zur Verbesserung.

4. Achte auf deine Gesundheit

  • Regelmäßige Pausen: Dein Gehirn braucht Erholung, um leistungsfähig zu bleiben.
  • Freizeit nicht vergessen: Hobbys und soziale Aktivitäten helfen, motiviert zu bleiben.

Eine erfolgreiche Promotion gelingt also vor allem mit einem starken Supportsystem, der richtigen Planung und mit einer guten Selbstfürsorge.

Ist eine Promotion der richtige Schritt für dich?

Eine Promotion kann deine Karriere enorm voranbringen, muss aber gut durchdacht sein. In sehr vielen Branchen bringt sie oft erhebliche Vorteile – sowohl finanziell als auch in der Karriereentwicklung. Wenn du eine Leidenschaft für Forschung hast, langfristig von besseren Jobchancen profitieren möchtest und bereit bist, Zeit und Energie in dieses Ziel zu investieren, dann ist eine Promotion definitiv eine Überlegung wert.

Mit der richtigen Planung und einem guten Support-System kannst du die Vorteile optimal nutzen und deine Karriere auf das nächste Level heben! Willst du mehr erfahren? Entdecke hier alle Infos zur berufsbegleitenden Promotion und den verschiedenen Möglichkeiten der professionellen Begleitung. Wir unterstützen dich von der Planung deiner Promotion, über den Forschungsprozess, bis hin zur finalen Dissertation.

Berufsbegleitend promovieren in nur 36 Monaten

Mathe ist kein Talent, sondern eine Einstellung – wir zeigen Dir, wie Du es meistern kannst!

Mathematik. Schon das Wort löst bei vielen ein flaues Gefühl aus. Vielleicht denkst auch Du: „Ich bin einfach kein Zahlenmensch.“ Aber hier kommt die gute Nachricht: Mathe ist keine Frage des Talents, sondern der Perspektive, die Du einnimmst und Deiner Bereitschaft Neues zu lernen!

Mathematik ist nicht ohne Grund eine der grundlegendsten Wissenschaften der Welt: sie gilt als Schlüsselkompetenz in fast allen Lebensbereichen. Wenn Du Mathe beherrscht, steht die Tür zu Deinem Traumleben offen: Dich erwarten großartige Studiengänge und spannende Berufsfelder, die teilweise mit hohen Gehältern winken. Aber auch in Deinem Alltag kommt Mathematik Dir vielleicht mehr zugute als Du denkst. Also: Lass Dich deshalb keinesfalls von Vorurteilen oder schlechten Schulerfahrungen abschrecken!

Das erwartet Dich in diesem Artikel:

  • Warum Mathe für viele so schwierig wirkt – und warum das nichts mit Talent zu tun hat.
  • Wie Du Deine Einstellung zur Mathematik ändern kannst.
  • Welche Vorteile Dir Mathe im Studium, im Beruf und im Alltag bietet.
  • Fünf einfache Tipps, um Mathe stressfrei zu meistern.

Warum macht Mathe vielen solche Angst?

Mathematik wird oft als „Hass-Fach“ bezeichnet. Vielleicht denkst auch Du an Deine Schulzeit zurück: komplexe Formeln, strenge Lehrer:innen, Prüfungsstress – das alles hat Dich frustriert. Kein Wunder, dass Mathe für viele zum „Angstfach“ wird.

Aber das Problem ist nicht die Mathematik selbst. Es sind die negativen Glaubenssätze, die wir aufgrund unserer schlechten Erfahrungen entwickeln. Gedanken wie „Ich bin einfach schlecht in Mathe“ blockieren Dich. Dabei ist Mathe eine Frage des Trainings!

Studie zeigt: Matheangst ist überwindbar

Eine Studie der Hochschulrektorenkonferenz (2022) mit 2.500 Teilnehmenden aus 15 Fachbereichen zeigt: 9 von 10 Absolvent:innen mit Matheanteilen in ihrem Studium berichten, dass sie nach dem Abschluss keine Angst mehr vor Zahlen haben und sicher im Umgang mit ihnen sind.

Diese Ergebnisse machen deutlich: Mathematische Fähigkeiten sind erlernbar – unabhängig von den Vorkenntnissen. Es ist viel wichtiger, dass Du Dich traust überhaupt anzufangen! Der erste Schritt dahin ist, Deine Einstellung zur Mathematik zu ändern.

Vier Strategien, um Deine Einstellung zu Mathe zu ändern

Mathematik kann Spaß machen und Dir im Leben enorm helfen. Durch unsere negativen Erfahrungen mit Mathe stecken wir aber häufig in einer negativen Einstellung fest. Du musst also Deine Erfahrungen mit der Mathematik positiver gestalten. Im Folgenden stellen wir Dir vier Strategien vor, mit welchen Dir das gelingt.

1. Praxisbezug schaffen

Überlege, wie Mathe Dir konkret nützt und stelle Dir vor wie Du Mathe in der Praxis nutzt:

  • Unternehmenskennzahlen analysieren: Übertrage das auf Deinen Alltag: Du könntest Deine monatlichen Ausgaben tracken und analysieren, wo Du am meisten Geld ausgibst, und Sparpotenziale identifizieren, z. B. durch einen Wechsel zu günstigeren Anbietern.
  • Trends in Daten erkennen: Beobachte Deine täglichen Routinen und Muster, z. B. wie oft Du in der Woche Deine Fitnessziele erreichst, und nutze diese Erkenntnisse, um Deine Zeit effektiver zu planen.
  • Ziele messen und fundierte Entscheidungen treffen: Setze Dir Ziele wie das Sparen für einen Urlaub und überprüfe regelmäßig Deinen Fortschritt. Zum Beispiel: Wie viel hast Du diese Woche beiseite gelegt, und wie nah bist Du Deinem Sparziel gekommen?

Die WiGeMath-Studie (2018), mit etwa 4.000 teilnehmenden Studierenden von verschiedenen deutschen Hochschulen, bestätigt, dass praxisorientierte Ansätze die mathematischen Leistungen um bis zu 25% steigern!

Sich Mathe praktisch und in einem Kontext vorzustellen, der Dir bekannt ist, wie in den obigen Beispielen, erhöht deutlich die Verständlichkeit und somit auch Deine positive Erfahrung mit Mathematik.

2. Positive Glaubenssätze entwickeln

Ersetze negative Gedanken wie „Ich bin schlecht in Mathe“ durch positive Denkweisen wie „Ich kann Mathe lernen“. Dieser Wechsel öffnet Dich für Fortschritte und baut Blockaden ab, welche es Dir möglich machen positive Erfahrungen zu sammeln. Denn um neue, bessere Erfahrungen mit der Mathematik zu machen, musst Du überhaupt erst anfangen Dich für Neues zu öffnen.

3. Schritt für Schritt vorgehen

Niemand wird über Nacht ein Mathe-Pro. Konzentriere Dich auf ein Thema nach dem anderen. Es kann zwar erst überwältigend wirken, aber Mathe ist immer logisch. Es gibt immer eine feste Struktur und einzelne Schritte, an denen Du Dich lang arbeiten kannst. Eine Aufgabe in mehrere, kleine Schritte einzuteilen kann enorm helfen, sie besser zu verstehen.

4. Fehler als Lernchance sehen

Fehler sind kein Problem, sondern eine Chance, besser zu werden. Analysiere, was nicht geklappt hat, lerne daraus und probiere es erneut. Wichtig ist hier, den Fehler nicht als eine negative Erfahrung wahrzunehmen, sondern als etwas, das Dich weiterbringt und somit hilfreich für Dich ist.

3 Gründe, weshalb Mathe Dir nachhaltig weiterhilft

Mathematik begleitet Dich überall – oft ohne, dass Du es bemerkst – und kann die Tür zu Deinem Traumleben sein! Hier sind drei Gründe, warum Mathe Dich nachhaltig weiterbringt:

1. Mathe ist die Grundlage unserer modernen Welt

Ob Algorithmen, IT-Sicherheit, Big Data oder Unternehmensführung – alles basiert auf Mathematik. Wer Mathe als Sprache der Zukunft versteht, kann überall aber vor allem in der Tech-Branche richtig durchstarten.

So nutzt die Tech-Branche unter anderem Mathematik, um Dein Leben besser zu machen:

  1. Algorithmen: Sie entscheiden z.B., welche Inhalte Du auf Social Media siehst oder welche Spotify-Playlist Dir automatisch vorgeschlagen wird. Dadurch bekommst Du meist nur Inhalte, die Dich auch tatsächlich interessieren.
  2. IT-Sicherheit: Verschlüsselungstechnologien schützen all Deine Daten, darunter z.B. auch Deine Bankdaten.
  3. Big Data: Unternehmen nutzen mathematische Modelle, um riesige Datenmengen zu analysieren und somit z.B. bessere Produkte auf den Markt zu bringen, für die es mehr Nachfrage gibt und die eventuell auch einen Mehrwert für Dich bieten.

2. Mathe schult Dein logisches Denken – in Beruf und Studium

Analytisches Denken und Problemlösungskompetenz sind in fast jedem Job gefragt, vor allem in den Jobs, die später sehr gut bezahlt sind. In Studiengängen wie BWL (B.A.) oder Data Science and AI (M.Sc.) lernst Du, Daten auszuwerten und fundierte Entscheidungen zu treffen, die Unternehmen richtig weiterbringen. Dadurch machst Du Dich zu einer Schlüsselfigur im Unternehmenserfolg und hast somit Aussichten auf saftige Gehälter.

Wie Mathe in verschiedenen Jobs genutzt wird:

  • Marketing: Stell Dir vor, Du betreust die Social-Media-Seite eines Unternehmens. Du siehst, dass Beiträge mit bestimmten Bildern oder Überschriften mehr Klicks erhalten. Basierend auf diesen Zahlen planst Du zukünftige Kampagnen, um mehr Aufmerksamkeit und Kunden zu gewinnen.

Rechenbeispiel:

Du betreust die Social-Media-Seite eines Unternehmens und analysierst zwei Beiträge:

  1. Beitrag A: Hat 1.000 Aufrufe und 100 Klicks auf den Link → Klickrate = 100/1000×100=10 %
  2. Beitrag B: Hat 800 Aufrufe und 120 Klicks auf den Link → Klickrate = 120/800×100=15 %

Ergebnis: Obwohl Beitrag A mehr Aufrufe hat, ist Beitrag B effektiver, da die Klickrate höher ist. Basierend auf diesen Zahlen entscheidest Du, in zukünftigen Kampagnen ähnliche Inhalte wie in Beitrag B zu verwenden, um die Engagement-Rate zu steigern.

  • Finanzen: Entwickle ein Computerprogramm, das mithilfe von Daten wie Aktienkursen und Handelsvolumen automatisch erkennt, wann Aktien gekauft oder verkauft werden sollten. Teste das Programm mit alten Marktdaten und passe es an, um Gewinne zu maximieren und Verluste zu begrenzen.
  • Künstliche Intelligenz: Denke an Sprachassistenten wie Siri oder Alexa. Ein Algorithmus berechnet hier blitzschnell, was Du gesagt hast, sucht die passende Antwort in einer Datenbank und gibt sie Dir zurück. Solche Funktionen basieren auf mathematischen Modellen, die Sprache in Zahlen umwandeln.

3. Mathe hilft Dir im Alltag

Von Budgetplanung bis hin zu Preisvergleichen: Mathe ist ein praktischer Begleiter im Alltag. Überlege doch mal, in welchen Situationen Du täglich etwas ausrechnest und wie sehr es Dir praktisch weiterhilft.

Alltagssituationen, in denen Du Mathe anwendest:

  • Budgetplanung: Wie viel kannst Du im Monat sparen, nachdem Du alle Fixkosten abziehst? Wo lassen sich Fixkosten sparen, um mehr Geld sparen zu können, z.B. für eine anstehende Ausgabe oder für Deine Zukunft?
  • Preisvergleiche: Ist das Rabattangebot im Supermarkt wirklich günstiger als die Eigenmarke?

Rechenbeispiel:

Im Supermarkt siehst Du zwei Optionen für Butter:

  1. Markenbutter mit 20 % Rabatt: Normalpreis 2,50 € → mit Rabatt 2,50 € × 0,8 = 2,00 €
  2. Eigenmarkenbutter (kein Rabatt): Preis 1,80 €

Ergebnis: Trotz des Rabatts ist die Eigenmarkenbutter günstiger. Du sparst zusätzlich 0,20 €, wenn Du zur Eigenmarke greifst.

  • Zeitmanagement: Schätze ab, wie lange bestimmte Aufgaben auf der Arbeit dauern, rechne Pufferzeiten drauf und schau, ob Du genau auf Deine täglichen Stunden kommst – so planst Du Deinen Tag effizient und vermeidest Überstunden.  

5 Tipps, um Mathe stressfrei zu meistern

Mathematik kann Dich also richtig weiterbringen! Wichtig dabei ist, dass Du positive Erfahrungen mit Mathe machst. Damit das garantiert ist, haben wir Dir hier nochmal fünf praktische Tipps zusammengefasst, die Dir helfen, Mathe stressfreier zu lernen:

  1. Kühlen Kopf bewahren:
    Wenn Du eine Aufgabe siehst, die kompliziert aussieht, nimm Dir Zeit und geh sie Schritt für Schritt an. Zum Beispiel: Brich eine große Gleichung in kleinere Teile herunter und notiere Dir, was welcher Teil bedeutet– oft ist die Lösung klarer, als sie zuerst wirkt.
  2. Mit den Grundlagen starten:
    Wenn Du ein neues Thema beginnst, überprüfe erst, ob Du die Grundlagen beherrschst. Zum Beispiel: Bevor Du in Statistik mit Wahrscheinlichkeitsberechnungen anfängst, stelle sicher, dass Du Prozentrechnen und einfache Brüche verstehst.
  3. Regelmäßig üben:
    Plane jeden Tag 20 Minuten ein, um Matheaufgaben zu bearbeiten. Zum Beispiel: Rechne während Deiner Kaffeepause oder nach dem Abendessen 2-3 Aufgaben aus der letzten Vorlesung – so bleibt der Stoff frisch.
  4. Praxisorientiert lernen:
    Überlege, wie Du das Gelernte anwenden kannst. Zum Beispiel: Berechne beim nächsten Shopping, wie viel Du bei einem Sale mit 30 % Rabatt sparst. So verstehst Du es besser und übst auch nebenher!
  5. Geduldig bleiben:
    Fortschritte kommen Schritt für Schritt. Setze Dir kleine Ziele, wie das Verstehen eines Themas pro Woche. Feier kleine Erfolge, wie eine Aufgabe richtig zu lösen, und erinnere Dich daran, dass jeder Fortschritt zählt!

Warum Du jetzt durchstarten solltest

Mathematik ist kein Hindernis, sondern ein Türöffner zu Deinem Traumleben. Mit der richtigen Einstellung wird Mathe zu einem Tool, das Dir im Studium, im Beruf und im Alltag hilft, richtig durchzustarten.

Dein Traumstudium wartet auf Dich. Also trau Dich, starte und zeige, was in Dir steckt!

Zum Master in Data Science and AI (English.) in nur 18 Monaten

Wenn Du an Künstliche Intelligenz (KI) denkst, kommen Dir vielleicht Bilder aus dystopischen Filmen in den Kopf – Roboter, die die Weltherrschaft übernehmen, oder Maschinen, die uns ersetzen. Klingt wie Science-Fiction, oder? Tatsächlich sind KI und Data Science längst Teil unseres Alltags, oft ohne, dass Du es bemerkst.

Der Algorithmus, der Deine Lieblingssongs auf Spotify zusammenstellt? Die Navi-App, die Dich zuverlässig zur schnellsten Route führt? Oder der Onlineshop, der genau die Produkte vorschlägt, die Du suchst? Hinter all diesen Technologien steckt Künstliche Intelligenz und datenbasierte Analyse.

Data Science und KI – Mehr als nur Science-Fiction

Wie kannst Du mit Data Science und KI die Zukunft aktiv gestalten? Dieser Artikel zeigt Dir, warum diese Disziplinen unverzichtbar sind und wie ein Studium in diesem Bereich Dir nicht nur spannende Karriereperspektiven, sondern auch die Möglichkeit bietet, einen echten Unterschied zu machen.

Der Arbeitsmarkt boomt

Die Nachfrage nach Expert:innen für Data Science und KI steigt rasant. Laut einer Studie von 365 Data Science (2023) wird die Beschäftigungsrate für Data Scientists zwischen 2021 und 2031 um beeindruckende 36 % wachsen. Unternehmen weltweit setzen zunehmend auf datengetriebene Entscheidungen – das eröffnet Dir großartige Möglichkeiten!

Prognosen, die Deine Karrierechancen steigern

  1. Starkes Wachstum der KI-Jobs: Bis 2025 sollen laut dem World Economic Forum rund 97 Millionen neue Jobs entstehen, die auf KI und Automatisierung ausgerichtet sind. Berufe wie KI-Ingenieur:in, Data Scientist oder KI-Ethiker:in werden besonders gefragt sein.
  2. Branchenspezifische Nachfrage: KI ist in vielen Branchen unverzichtbar:
  3. Gehaltssteigerungen: Einstiegsgehälter in der KI beginnen bei 60.000 € und steigen für erfahrene Fachkräfte auf 150.000 € – gerade in Deutschland.
  4. Interdisziplinäre Rollen: KI-Jobs erfordern hybride Fähigkeiten – technisches Know-how gepaart mit Soft Skills wie Kreativität, Teamarbeit und Kommunikation.
  5. Grüne Technologien: KI wird für Nachhaltigkeit genutzt, z. B. in Smart Grids oder Predictive Maintenance. Start-ups und Unternehmen suchen aktiv nach Talenten in diesem Bereich.
  6. Globale und Remote-Arbeitsmöglichkeiten: Mit der globalen Expansion der KI-Industrie ergeben sich flexible Arbeitsmodelle, die besonders für junge Talente attraktiv sind.

Wie Data Science die Welt verändert

Stell Dir vor, Du könntest Technologien entwickeln, die Leben retten, den Klimawandel bekämpfen oder globale Probleme wie Hunger und Armut lindern. Genau das ermöglicht Data Science und KI:

  • Medizinische Durchbrüche: KI-Modelle erkennen Krankheiten wie Krebs schneller und präziser.
  • Nachhaltige Energie: Smarte Stromnetze machen Städte effizienter und umweltfreundlicher.
  • Individuelle Bildung: Personalisierte Lernsysteme unterstützen Schüler:innen individuell.

Data Science ist keine Zukunftsmusik – es ist die Gegenwart!

Karriereperspektiven: Deine Chancen nach dem Studium

Mit einem Abschluss in „Data Science & AI“ stehen Dir Türen zu faszinierenden Berufsfeldern offen:

  • Data Scientist: Analysiere Datensätze und entwickle Prognosemodelle – Dein Wissen schafft die Basis für datengetriebene Entscheidungen.
    (Einstiegsgehalt: 60.000–75.000 €)
  • KI-Ingenieur:in: Baue innovative Algorithmen, z. B. für Sprachassistenten oder smarte Apps.
    (Bruttogehalt: 80.000–100.000 €)
  • Chief Data Officer (CDO): Übernimm die Verantwortung für die Datenstrategie eines Unternehmens.
    (Bruttogehalt: >120.000 €)
  • Forscher:in: Entwickle KI-Anwendungen wie autonome Systeme oder generative Modelle.

Möchtest Du mehr über Tech-Studiengänge erfahren? Entdecke in unserem Blogpost „Tech-Studiengänge der Zukunft“ weitere spannende Perspektiven.

Wo Du die Welt verändern könntest:

1. Technologie und Softwareentwicklung

Hast Du Dich gefragt, wie Siri oder Alexa Deine Fragen verstehen? Entwickle Technologien, die Millionen Menschen helfen.

  • Künstliche Intelligenz: Schaffe Chatbots oder generative KI, die den Alltag erleichtern.
  • Datenvisualisierung: Entwickle Dashboards, die Unternehmen schnelle Entscheidungen ermöglichen.

2. Gesundheitswesen

KI revolutioniert die Medizin – und Du kannst dabei helfen.

  • Medizinische Bildverarbeitung: Baue Systeme zur Früherkennung von Krankheiten.
  • Diagnoseunterstützung: Entwickle Tools, die Ärzt:innen entlasten und Patient:innen optimal versorgen.

3. Finanzwesen

Deine Bank schützt Dich vor Betrug – dank KI, die Muster analysiert.

  • Risikomanagement: Verhindere Betrug durch vorausschauende Analysen.
  • Algorithmisches Trading: Optimiere Handelssysteme mit blitzschneller Datenverarbeitung.

4. Marketing und E-Commerce

Von Netflix bis zum Onlineshop: KI personalisiert das Nutzererlebnis.

  • Personalisierung: Schaffe Systeme, die Produkte perfekt auf Nutzer:innen zuschneiden.
  • Kundendatenanalyse: Verändere Marketing-Kampagnen mit tiefen Einblicken.

5. Industrie und Fertigung

Mach Maschinen smarter und Fertigungsprozesse effizienter.

  • Predictive Maintenance: Verhindere Maschinenausfälle durch frühzeitige Analysen.
  • Automatisierung: Baue Systeme, die Prozesse eigenständig steuern.

6. Energie und Umwelt

Gestalte eine nachhaltige Zukunft mit smarter Technologie.

  • Smart Grids: Optimiere Stromnetze für eine effizientere Energienutzung.
  • Nachhaltigkeitsanalysen: Unterstütze Umweltprojekte mit datenbasierten Erkenntnissen.

Soft Skills für Data Scientists

Data Science ist mehr als nur Zahlen und Algorithmen – es geht um Kreativität, kritisches Denken und Teamarbeit. Du lernst, komplexe Probleme zu lösen und Daten auf spannende Weise zu präsentieren. Stell Dir vor, Du erklärst ein kompliziertes Thema so verständlich, dass Dein Gegenüber begeistert ist!

Darüber hinaus ist es Deine Fähigkeit, technische Ergebnisse in klare, umsetzbare Empfehlungen zu übersetzen, die Dich von anderen unterscheidet. Data Scientists werden oft als Brücke zwischen Technik und Strategie gesehen – und genau hier kannst Du brillieren. Deine Kommunikationsstärke und Dein Einfühlungsvermögen helfen Dir, in interdisziplinären Teams eine Schlüsselrolle einzunehmen. Und das Beste: Du wirst zu einer Person, die nicht nur Daten versteht, sondern auch Menschen inspiriert.

Work-Life-Balance und Karrierechancen sichern

Berufe im Bereich Data Science bieten häufig flexible Arbeitszeiten, Remote-Arbeit und wie bereits dargestellt attraktive Gehälter. Die hohe Nachfrage nach Fachkräften in diesen Zukunftsberufen gibt Dir Verhandlungsspielraum für Deine Karriereplanung.

Mit einem Technologie-Studium kannst Du die Welt verändern. Starte jetzt Deine Reise in die Welt von Data Science & KI und sichere Dir eine zukunftssichere Karriere.

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MBA – Drei Buchstaben, die für viele Karrierechancen stehen. Doch lohnt sich der Aufwand überhaupt? 

Stell dir vor, du stehst kurz davor, deine Karriere aufs nächste Level zu heben. Vielleicht hast du schon davon gehört, dass ein MBA, das steht für Master of Business Administration, der ultimative Türöffner in der Businesswelt sein soll und Du fragst dich, ist das, was für mich?  

In diesem Blogpost werden wir detailliert untersuchen, ob ein MBA der richtige Schritt für dich ist, für wen er sich besonders lohnt und wie er deine Karriere verändern könnte. 

Was ist ein MBA, und warum ist er so gefragt? 

Ein MBA ist ein akademischer Abschluss, der darauf abzielt, Fachkräfte auf Führungs- und Managementpositionen vorzubereiten. Er ist besonders beliebt bei Menschen, die ihre Karriere im Bereich Business, Management oder Entrepreneurship vorantreiben möchten und vielleicht einen technischen Hintergrund haben, wie beispielsweise IngenieurInnen, InformatikerInnen oder allgemein NaturwissenschaftlerInnen, Juristen oder Mediziner sind. Der MBA vermittelt auch fundiertes Wissen in den Bereichen Unternehmensführung, strategisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten. 

Ein MBA ist üblicherweise ein grundständiger Master, welcher an ein Bachelorstudium anschließt und 90 bis 120 ECTS-Punkte umfasst und ist nicht mit einem MAS zu verwechseln. Ein MAS, also ein Master of Advanced Studies, ist dagegen lediglich ein Weiterbildungsmaster bzw. Nachdiplomstudiengang im Umfang von häufig nur 60 ECTS-Creditpoints und wird eher in der Schweiz aber auch vereinzelt in Deutschland angeboten.  

Was den MBA so besonders macht, ist seine starke Praxisorientierung. Er konzentriert sich auf die realen Herausforderungen der Geschäftswelt und bereitet Studierende auf betriebs- und volkwirtschaftliches Know-How, Finanz- und Rechnungswesen, Marketing und die Entwicklung von Führungsqualitäten vor, die für den Erfolg in der heutigen globalen Wirtschaft unerlässlich sind. Deshalb ist im internationalen Business-Umfeld ein MBA-Abschluss besonders attraktiv und wird von vielen globalen Playern am Markt wie google geschätzt. 

Karriere, Gehalt, Netzwerk: Was dir der MBA wirklich bringt 

Viele Menschen, die einen MBA anstreben, haben klare Erwartungen an den Abschluss. Sie hoffen auf eine Beschleunigung ihrer Karriere, eine Gehaltserhöhung, die Möglichkeit, in Führungspositionen aufzusteigen, oder sogar die Option, ein eigenes Unternehmen zu gründen.  

Ein MBA kann in diesen Fällen ein wertvoller Schritt sein, vorausgesetzt, man kennt die eigenen Ziele und Erwartungen genau. Viele BerufseinsteigerInnen und Young Professionals nutzen einen MBA auch, um ein starkes berufliches Netzwerk aufzubauen wertvolle Soft Skills wie den Umgang mit Menschen und Teams zu entwickeln, die im Berufsalltag immer mehr an Bedeutung gewinnen. 

Für wen lohnt sich ein MBA? 

Ein MBA ist nicht für jeden die beste Option. Es gibt aber bestimmte Karriereziele und berufliche Situationen, in denen der Abschluss besonders sinnvoll ist: 

  • BerufseinsteigerInnen: Für diejenigen, die nach dem Bachelor-Studium mindestens ein Jahr Berufserfahrung haben und eine tiefere Expertise im Business-Bereich suchen, um ihre Aufstiegschancen zu erhöhen. 
  • Young Professionals: Wenn man bereits Berufserfahrung gesammelt hat und jetzt den nächsten Schritt auf der Karriereleiter machen will, ist ein MBA eine hervorragende Möglichkeit, sich für Führungspositionen zu qualifizieren. 
  • Branchenspezifischer Nutzen: Ein MBA ist besonders wertvoll in Bereichen wie Unternehmensberatung, Finanzwesen, IT, Chemie- und Pharmabranche, Energietechnik und Fahrzeugbau, weil sie auf strategisches Denken und Managementfähigkeiten angewiesen sind, um Innovation voranzutreiben. 
  • UnternehmensgründerInnen: Wenn man ein eigenes Unternehmen gründen möchte, kann ein MBA helfen, unternehmerisches Wissen und wichtige Netzwerkverbindungen aufzubauen und so als Start-Up erfolgreich zu werden. 

Hard facts: Was sagen die Zahlen? 

Wie kann ein MBA deinen beruflichen Erfolg beeinflussen? Schauen wir uns mal die Zahlen an: 

  • Gehaltssprung: Laut der GMAC Corporate Recruiters Survey 2023, einer umfassenden Umfrage der Graduate Management Admission Council (GMAC), die hauptsächlich in den USA aber auch an anderen internationalen Märkten durchgeführt wurde, verdienen MBA-AbsolventInnen im Durchschnitt 50-70% mehr als ihre KollegInnen mit nur einem Bachelor-Abschluss.  

Die Umfrage erfasste Daten von über 1.000 führenden Unternehmen weltweit, aus unterschiedlichen Branchen und Regionen. Insgesamt nahmen mehr als 5.000 RecruiterInnen aus Bereichen wie Technologie, Finanzwesen, Consulting und weiteren Sektoren an der Befragung teil. Diese Ergebnisse zeigen in der nachfolgenden Grafik, dass der finanzielle Vorteil eines MBA-Abschlusses besonders in Management- und Führungspositionen deutlich sichtbar wird.  

  • Return on Investment (ROI): Der ROI beschreibt die Rentabilität einer Investition. Eine Analyse der Financial Times zeigt, dass sich die Studiengebühren eines MBAs in der Regel innerhalb von 3-5 Jahren amortisieren, basierend auf den durchschnittlichen Gehaltssteigerungen nach Abschluss eines MBA-Programms (Financial Times Global MBA Ranking, 2023). 
  • Arbeitslosigkeit: Laut einem Bericht von BusinessBecause liegt die Arbeitslosenquote unter MBA-AbsolventInnen in den USA deutlich niedriger im Vergleich zu anderen HochschulabsolventInnen. Im Jahr 2023 hatten MBA-AbsolventInnen eine Arbeitslosenquote von nur 3%, verglichen mit der durchschnittlichen Arbeitslosenquote für alle HochschulabsolventInnen von etwa 5-6% (BusinessBecause MBA Employment Report 2023). 

Diese Statistiken zeigen, dass ein MBA oft mehr ist als nur eine Qualifikation – er ist ein echter Karrierekatalysator, der dir hilft, langfristig erfolgreich zu sein. 

Was kostet ein MBA und wie finanziert man ihn? 

Ein sicheres Unterscheidungskriterium sind im Zweifelsfall die Kosten. Die Kosten für ein MBA-Programm können variieren, je nach Hochschule und Studienmodell. Weltweit liegen die Gebühren im Durchschnitt zwischen 20.000 und 100.000 Euro, abhängig von der Dauer und dem Prestige des Programms. In Deutschland gibt es aber akkreditierte und renommierte MBA-Programme, die im flexiblen Fernstudium weit unter 10000 Euro liegen. 

In jedem Fall kann sich Investition durch die erhöhten Gehaltsperspektiven und Karrieremöglichkeiten schnell lohnen. 

Finanzierungsmöglichkeiten: 

  • Stipendien: Viele Hochschulen und Organisationen bieten Stipendien für besonders engagierte Studierende an. Diese Stipendien berücksichtigen meist akademische Leistungen, Berufserfahrung und soziales Engagement. Ein Beispiel ist das Deutschlandstipendium, das zur Förderung von talentierten Studierenden dient. 
  • Arbeitgeberfinanzierung: Viele Unternehmen finanzieren ihren Mitarbeitenden ein MBA-Studium, wenn dies für die berufliche Weiterentwicklung und den Unternehmenserfolg förderlich ist. Beispiele hierfür sind oft in der Consulting- oder Finanzbranche zu finden, wo MBAs besonders gefragt sind.  
  • Studienförderungen: Verschiedene Banken und Förderorganisationen bieten spezielle Studienkredite und Förderungen mit günstigen Konditionen an. Die KfW-Bank bietet zum Beispiel Studienkredite an, die Studierenden helfen, ihre Gebühren und Lebenshaltungskosten zu finanzieren. Mehr zum Thema Studienfinanzierung findest du in unserem Blog-Artikel „Wie finanziere ich mein Studium”. 

Vorteile eines MBAs: Mehr als nur Theorie 

Ein MBA ist mehr als nur ein akademischer Titel. Er bietet dir die Möglichkeit, deine Karriere systematisch zu planen und deine berufliche Zukunft in die Hand zu nehmen. Zu den größten Vorteilen eines MBAs zählen: 

  • Führungsqualitäten und strategisches Denken: Du lernst, wie du komplexe geschäftliche Herausforderungen meistern und in Führungsrollen agieren kannst. 
  • Netzwerk: Ein starkes berufliches Netzwerk, das du während deines Studiums aufbaust, kann dir in vielen Bereichen deiner Karriere helfen. 
  • Flexibilität: Viele MBA-Programme bieten flexible Lernformate an, die es dir ermöglichen, dein Studium an deine persönlichen und beruflichen Verpflichtungen anzupassen. 

Ist ein MBA das Richtige für mich? – Fazit 

Ein MBA ist eine bedeutende Investition in deine Zukunft, die du sorgfältig abwägen solltest. Die Kosten und der Zeitaufwand recht hoch, aber diese Investition in dich selbst kann sich langfristig auszahlen, wenn du klare berufliche Ziele hast, wie z.B. einen Branchen-, Funktionswechsel oder den Aufstieg in eine Managementposition planst. 

Wenn du jedoch feststellst, dass deine Interessen spezifischer sind, kann ein spezialisierter Master, etwa in den Bereichen Wirtschaftspsychologie oder Digital Management, die bessere Wahl für dich sein.  

Am Ende hängt die Entscheidung, ob sich ein MBA lohnt, ganz von deinen persönlichen Zielen ab. Wenn du eine Karriere mit Führungsverantwortung, besserer Bezahlung und einem starken Netzwerk anstrebst, dann ist der MBA definitiv ein wertvoller Schritt. Ein MBA öffnet Türen, die dir sonst vielleicht verschlossen bleiben würden, und bietet dir die Möglichkeit, dein volles Potenzial auszuschöpfen. 

Dich interessiert ein berufsbegleitender MBA?  Mehr Infos findest Du hier.  

 

Du hast vielleicht gerade ein berufsbegleitendes Studium begonnen und stehst am Anfang Deiner beruflichen Laufbahn oder willst Dich umorientieren und hast Dich für eine neue Stelle beworben? Du bist voller Energie und Ehrgeiz, stehst aber auch mit einem Hauch von Nervosität und hast viele Fragen vor Deinem Vorstellungsgespräch.

Kein Grund zur Sorge – den meisten Menschen geht es so. Ein Vorstellungsgespräch ist eine tolle Gelegenheit, Dich und Deine Fähigkeiten zu präsentieren. Viele der Fragen, die Dir gestellt werden, sind nämlich vorhersehbar. Mit der richtigen Vorbereitung kannst Du Deine Antworten strategisch planen und selbstbewusst auftreten.

In diesem Leitfaden findest Du die 14 häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch und wertvolle Tipps, wie Du sie meistern kannst. Mach Dich bereit, den Interviewer zu beeindrucken und den ersten Schritt in Deine berufliche Zukunft zu machen. Auf geht’s!

Frage 1: Erzähle mir etwas über Dich

Diese Frage dient als Eisbrecher und gibt dem Interviewer die Möglichkeit, Dich besser kennenzulernen. Deine Antwort sollte eine kurze Zusammenfassung Deines berufsbegleitenden Studiums, relevanten Berufserfahrung und persönlichen Stärken sein. Bitte wiederhole nicht einfach nur Deinen Lebenslauf, sondern gehe darauf ein, was Du aus den einzelnen Stationen gelernt und „mitgenommen“ hast. Struktur ist wichtig – beginne mit Deiner Ausbildung, gehe dann zu Deiner Berufserfahrung über und schließe mit Deinen Stärken ab.

Beispielantwort: „Ich habe vor vier Semestern meinen Master in Wirtschaftspsychologie mit der GoVersity gestartet und habe schon während meines Bachelor-Studiums in BWL einige Praktika im Marketing und in der HR-Abteilung absolviert, unter anderem bei Porsche. Dort konnte ich meine Skills in Performance Management und im Employer Branding entwickeln. Nach meinem BWL-Studium habe ich an der ENBW in der Personalabteilung diese Skills erweitert und auch in diesem Bereich wichtige Prozesse optimiert. Ich arbeite gerne im Team und freue mich darauf, meine Fähigkeiten in Ihrem Unternehmen einzubringen.“

Frage 2: Warum möchtest Du bei uns arbeiten?

Diese Frage zielt darauf ab, herauszufinden, warum Du Dich für dieses Unternehmen interessierst. Informiere Dich gründlich über das Unternehmen und finde heraus, welche Werte und Ziele es verfolgt. Verbinde diese Informationen mit Deinen eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen, um zu zeigen, wie Du zum Erfolg des Unternehmens beitragen kannst.

Beispielantwort: “ Ihr Unternehmen ist führend im Bereich nachhaltiger Technologien und ich freue mich auf die Möglichkeit, in einem innovativen Umfeld zu arbeiten. Meine Kenntnisse im Bereich des Projektmanagements und meine Leidenschaft für umweltfreundliche Technologien passen perfekt zu den Projekten, an denen Sie derzeit arbeiten. „

Frage 3: Was sind Deine Stärken?

Wähle drei Stärken aus, die für die Stelle relevant sind, und unterstütze diese mit Beispielen aus Deiner bisherigen Erfahrung. Deine Stärken sollten gut zum Jobprofil passen.

Beispielantwort: „Meine Fähigkeit, Probleme zu lösen, Teamarbeit und Zeitmanagement gehören zu meinen Stärken. In meinem letzten Arbeitsstelle an der ENBW habe ich wie bereits erwähnt ein Projekt zur Prozessoptimierung mitgeleitet, das zu einer Effizienzsteigerung von 20 % geführt hat.“

Frage 4: Was sind Deine Schwächen?

Frage 4: Was sind Deine Schwächen?

Sei ehrlich, aber vermeide Schwächen, die für die Stelle kritisch sind. Zeige, dass Du an Deinen Schwächen arbeitest und Dich weiterentwickelst. Diese Frage zielt darauf ab, Deine Selbstreflexion und Dein Entwicklungspotenzial zu testen. Weise am besten am Ende darauf hin, dass es schon besser geworden ist.

Beispielantwort: „Ich neige dazu, manchmal zu viel Verantwortung zu übernehmen, weil ich sicherstellen möchte, dass alles perfekt läuft. Ich arbeite daran, Aufgaben besser zu delegieren und meinem Team mehr zu vertrauen.“

Frage 5: Wo siehst Du Dich in fünf Jahren?

Mit dieser Frage möchte der Interviewer herausfinden, ob Deine langfristigen Ziele mit dem Unternehmen übereinstimmen.

Überlege dir, was deine langfristigen Karriereziele sind und wie die angestrebte Position dazu passt. Recherchiere über das Unternehmen, um zu verstehen, welche Wachstumsmöglichkeiten es bietet, und bereite eine spezifische, realistische Antwort vor, die deine Ambitionen und Flexibilität zeigt.

Beispielantwort: „In fünf Jahren sehe ich mich in einer Führungsposition, wo ich mein Wissen aus dem Studium in Wirtschaftspsychologie und meine Erfahrungen in HR oder Employer Branding nutzen kann, um innovative Projekte zu leiten und das Unternehmen weiter voranzubringen.“

Frage 6: Warum hast Du Dich für dieses Studienfach entschieden?

Erkläre Deine Motivation und Interessen, die Dich zu Deiner Studienwahl geführt haben. Deine Antwort sollte zeigen, dass Du bewusst und aus Leidenschaft gewählt hast.

Beispielantwort: “ Ich habe mich für das Studienfach Wirtschaftspsychologie entschieden, weil mich Wirtschaft und Menschen gleichermaßen interessieren. Durch diese Kombination erhalte ich ein besseres Verständnis von Markttrends und Kundenverhalten.“

Frage 7: Kannst Du ein Beispiel für eine Herausforderung nennen, die Du erfolgreich gemeistert hast?

Frage 7.Kannst Du ein Beispiel für eine Herausforderung nennen, die Du erfolgreich gemeistert hast?

Wähle ein konkretes Beispiel und erkläre, wie Du die Herausforderung angegangen bist und was das Ergebnis war. Deine Antwort sollte zeigen, dass Du in der Lage bist, in schwierigen Situationen proaktiv und lösungsorientiert zu handeln.

Beispielantwort: „Während meines letzten Praktikums gab es einen plötzlichen Anstieg von Kundenanfragen aufgrund eines technischen Fehlers. Ich organisierte schnell ein Team, priorisierte die Anfragen und entwickelte eine Kommunikationsstrategie, um die Kunden zu informieren. Innerhalb von zwei Tagen konnte das Problem behoben werden, und das Feedback der Kunden fiel deutlich positiver aus.”

Frage 8: Wie gehst Du mit Stress um?

Beschreibe Deine Methoden zur Stressbewältigung und gib Beispiele, wie Du diese angewendet hast. Deine Antwort sollte zeigen, dass Du auch unter Druck ruhig und effizient arbeiten kannst.

Beispielantwort: „Ich gehe strukturiert und organisiert an stressige Situationen heran. Während meiner Abschlussprüfungen habe ich mir klare Prioritäten gesetzt und regelmäßige Pausen eingelegt, um effizient zu bleiben.“

Frage 9: Was weißt Du über unser Unternehmen?

Zeige, dass Du Dich gut über das Unternehmen informiert hast. Nenne einige Fakten über das Unternehmen und erkläre, warum Dich diese besonders interessieren. Deine Antwort sollte Dein echtes Interesse und Deine Motivation zeigen.

Beispielantwort: „Ich weiß, dass Ihr Unternehmen in den letzten Jahren stark gewachsen ist und besonders in der Entwicklung nachhaltiger Technologien führend ist. Ihre Bemühungen um Umweltschutz und Innovation sind genau das, was ich suche.“

Frage 10: Warum sollten wir Dich einstellen?

Bei Personalverantwortlichen, die Dein Verhalten unter Druck testen wollen, ist diese Frage besonders beliebt. Bleib ruhig und fasse Deine Stärken noch einmal kurz zusammen.

Überzeuge mit einer kurzen Selbstdarstellung Deiner beruflichen Erfahrungen, Erfolge und besonderen Leistungen. Zeige vor allem, wie das Unternehmen von Deinen Fähigkeiten profitieren kann. Dabei solltest Du immer an die Anforderungen der Stellenausschreibung denken. Du solltest immer daran denken, welche Anforderungen in der Stellenausschreibung stehen, und Deine Stärken noch einmal mit den Qualifikationen verknüpfen, die in der Stellenausschreibung gefordert werden.  Bereite Dich auch hierfür gut darauf vor.

Beispielantwort: „Mit meinen Fähigkeiten in der Projektleitung und meinem Hintergrund im Marketing und HR bin ich bestens gerüstet, um Ihre Teams zu unterstützen und zum Erfolg Ihrer Projekte beizutragen. Meine Erfahrung in der Prozessoptimierung kann helfen, Ihre Effizienz weiter zu steigern.“

Frage 11: Erzähle mir von einer erfolgreichen Erfahrung im Team

Beschreibe eine konkrete Situation, in der Du erfolgreich im Team gearbeitet hast und welchen Beitrag Du geleistet hast. Deine Antwort sollte zeigen, dass Du ein guter Teamplayer bist und effektiv zur Erreichung der Teamziele beiträgst.

Beispielantwort: „Während eines Gruppenprojekts im Studium haben wir eine Marketingstrategie für ein Start-up entwickelt. Ich habe die Kommunikationsstrategie koordiniert, und wir konnten so den Bekanntheitsgrad des Start-ups erheblich steigern.“

Frage 12: Was motiviert Dich?

Beschreibe, was Dich motiviert und beziehe es auf die Stelle, auf die Du Dich bewirbst. Deine Antwort sollte zeigen, dass Deine Motivation zur Stelle und zum Unternehmen passt.

Beispielantwort: “ Mich motiviert die Möglichkeit, komplexe Probleme kreativ zu lösen und das Gelernte aus meinem Studium direkt in Ihrem Unternehmen anwenden zu können. Besonders inspirierend finde ich die Herausforderung, in einem spannenden und dynamischen Umfeld zu arbeiten, wie es Ihr Unternehmen bietet.”

Frage 13.Wie gehst Du mit Kritik um?

Frage 13: Wie gehst Du mit Kritik um?

Zeige, dass Du konstruktive Kritik annimmst und daran wächst. Deine Antwort sollte belegen, dass Du Feedback als Möglichkeit zur Verbesserung siehst und aktiv daran arbeitest, Dich weiterzuentwickeln.

Beispielantwort: „Ich sehe Kritik als Chance zur Verbesserung. In meinem letzten Praktikum erhielt ich Feedback zu meiner Präsentationstechnik und habe daraufhin an einem Kurs teilgenommen, um meine Fähigkeiten zu verbessern.“

F

Frage 14: Hast Du Fragen an uns?

Bereite Fragen vor, die dein Interesse an Stelle und Unternehmen zeigen. Fragen nach Gehalt und Urlaubsanspruch solltest Du in der jetzigen Phase vermeiden. Die Fragen, die Du stellst, sollten zeigen, dass Du Dich mit dem Unternehmen und der Stelle auseinandergesetzt hast.

Beispielantworten:

  • „Welche wichtigen Projekte stehen in nächster Zeit an?“
  • „An welchen Projekten würde ich gerne mitarbeiten?“
  • „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bieten Sie für neue Mitarbeiter?“

Vergiss nicht, dass jedes Vorstellungsgespräch eine Chance ist, Dich von Deiner besten Seite zu zeigen. Mit der richtigen Vorbereitung und authentischen Antworten kannst Du nicht nur beeindrucken. Du legst damit auch den Grundstein für Deine berufliche Zukunft. Geh deshalb selbstbewusst in Dein nächstes Vorstellungsgespräch. Wir wünschen Dir viel Erfolg dabei!

Der Karriereservice der GoVersity hilft Dir Deinen Berufseinstieg erfolgreich zu meistern und unterstützt Dich bei der Jobsuche. Mehr Infos zum Studienkonzept findest Du hier!

In einer Welt, die sich ständig weiterentwickelt und in der die Anforderungen an Fach- und Führungskräfte immer komplexer werden, ist lebenslanges Lernen nicht mehr nur eine Option, sondern eine Notwendigkeit.

Doch wie navigiert man erfolgreich durch die vielfältigen Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich in der akademischen und beruflichen Welt bieten? Hier kommt das Konzept des Mentorings ins Spiel, ein bewährter Ansatz, der seit Jahrhunderten Wissen, Fähigkeiten und Erfahrungen von einer Generation zur nächsten weitergibt. In diesem Artikel beleuchten wir das Konzept des Mentorings, was du von einem Mentoren-Programm erwarten kannst, warum ein Mentor so wertvoll ist und welche Vorteile ein Mentoring mit sich bringt.

Was ist eigentlich Mentoring?

Mentoring ist eine professionelle Beziehung, in der eine erfahrenere Person (der Mentor) ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Weisheit teilt, um die persönliche und berufliche Entwicklung einer weniger erfahrenen Person (dem Mentee) zu fördern. Ein Mentor dient als Berater, Wegweiser und Unterstützer, der nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Lebensweisheiten und Karriereratschläge weitergibt. Das Ziel des Mentorings ist es, den Mentee in seiner Entwicklung zu unterstützen, ihm dabei zu helfen, seine Ziele zu erreichen, und ihn auf die Herausforderungen und Chancen vorzubereiten, die auf seinem Weg liegen.

Warum brauche ich einen Mentor?

In der heutigen schnelllebigen und wettbewerbsintensiven Welt kann ein Mentor oder Mentorin den Unterschied zwischen Durchschnitt und Exzellenz ausmachen. Ein Mentor bietet Orientierung in unklaren Zeiten, unterstützt bei der Entscheidungsfindung und öffnet Türen zu neuen Möglichkeiten und Netzwerken. Er hilft dir, Fehler zu vermeiden, indem er seine eigenen Erfahrungen teilt, und gibt dir das Selbstvertrauen, Herausforderungen zu meistern und außerhalb deiner Komfortzone zu wachsen.

Was sind die Vorteile eines Mentors?

  • Persönliches und berufliches Wachstum:
    • Ein Mentor fördert deine Entwicklung durch zielgerichtete Beratung, Feedback und Unterstützung. Dies beschleunigt nicht nur deinen Lernprozess, sondern hilft dir auch, als Person und Fachkraft zu wachsen.
  • Netzwerkaufbau:
    • Mentoren können dir wertvolle Kontakte in deiner Branche vermitteln. Diese Netzwerke können für deine Karriereentwicklung entscheidend sein und bieten Zugang zu Ressourcen und Möglichkeiten, die sonst schwer zu finden wären.
  • Karriereberatung:
    • Mentoren bieten Einblicke in Karrierewege und Industrietrends, die für deine berufliche Orientierung und Entscheidungsfindung von unschätzbarem Wert sind. Sie können dir helfen, deine Karriereziele zu schärfen und einen klaren Weg vorzuzeichnen.
  • Motivation und Ermutigung:
    • Ein Mentor glaubt an dich und deine Fähigkeiten, auch wenn du selbst zweifelst. Diese Unterstützung ist entscheidend, um Durchhaltevermögen zu entwickeln und Ziele zu erreichen.
  • Verbesserte akademische Leistung:
    • Durch die enge Zusammenarbeit mit deinem Mentor kannst du akademische Herausforderungen meistern, deine Studienleistung verbessern und letztlich sicherstellen, dass du nicht nur erfolgreich abschließt, sondern auch mit den Fähigkeiten ausgestattet bist, die du im realen Berufsleben benötigst.

Was erwartet Dich bei Deinem Mentoren-Programm?

Unser Netzwerk: Dein Sprungbrett in die Zukunft

Unsere Mentoren kommen von führenden Unternehmen wie Bosch Siemens Hausgeräte, BASF, Karlsruher SC, Amazon Web Services (AWS), Gameforge, Deck13 oder Cronimet u.v.m. Dieses Netzwerk eröffnet Dir die Möglichkeit, von den Besten zu lernen und Kontakte zu knüpfen, die Deine Karriere maßgeblich vorantreiben können.

Ein Mentorenprogramm, das Dich wirklich weiterbringt

Das Mentoren-Programm der GoVersity ist mehr als nur eine akademische Unterstützung; es ist ein umfassendes Konzept, das darauf abzielt, Studierende auf ihrem Weg zum persönlichen und beruflichen Erfolg zu begleiten. Durch die individuelle Zuordnung, zielorientierte Treffen, regelmäßiges Feedback und ein unschlagbares Netzwerk bietet es eine einzigartige Chance, das Beste aus Deinem Studium herauszuholen. Wie das genau aussieht, erfährst Du in den nächsten Abschnitten.

Individuelle Zuordnung: Ein Mentor, der wirklich passt

An der GoVersity beginnt das Mentoren-Programm mit der sorgfältigen Auswahl eines Mentors, der zu Deinen akademischen Interessen, beruflichen Zielen und persönlichen Vorlieben passt. Diese individuelle Zuordnung gewährleistet, dass Du von jemandem betreut wirst, der Deine Fachrichtung kennt und ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Die Auswahl berücksichtigt sowohl Deine Ziele als auch die des Mentors, um eine harmonische und produktive Beziehung zu fördern.

Individuelle Treffen: Persönliche Betreuung auf Deinem Weg

Die Treffen mit Deiner Mentorin sind das Herzstück des Programms. Sie bieten eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen, die Diskussion von Herausforderungen und die gemeinsame Erarbeitung von Lösungen. Ob persönlich, online oder telefonisch, diese individuellen Treffen sind darauf ausgerichtet, Dir Unterstützung und Orientierung zu bieten.

Zielorientierung: Gemeinsam messbare Ziele erreichen

Ein wesentlicher Aspekt des Mentoren-Programms ist die Zielorientierung. Gemeinsam mit Deiner Mentorin wirst Du spezifische, messbare Ziele festlegen, die Deinen persönlichen und beruflichen Ambitionen entsprechen. Diese Zielsetzung hilft Dir, fokussiert zu bleiben und Deine Fortschritte zu verfolgen.

Feedback und Anpassung: Dein Weg zum Erfolg

Du selbst vereinbarst Check-Ins mit Deinem Mentor, die dir die Möglichkeit bieten, Feedback zu erhalten und Deine Strategien bei Bedarf anzupassen. Diese Flexibilität ist entscheidend, um auf Veränderungen in Deinem akademischen oder beruflichen Umfeld reagieren zu können und sicherzustellen, dass Du stets die bestmögliche Unterstützung erhältst.

Wenn Du bereit bist, Deine akademische und berufliche Zukunft in die Hand zu nehmen, melde Dich zu einer 30-minütigen unverbindlichen Info-Session an und entdecke, wie das Mentoren-Programm der GoVersity Dein Sprungbrett zum Erfolg sein kann.

Für mehr Infos rufe uns einfach an Tel.: +49 721 619 301 90 oder kontaktiere uns über das Kontaktformular hier.

Zwei populäre Modelle in der heutigen Bildungslandschaft sind das duale Studium und das berufsbegleitende Studium. Beide bieten unterschiedliche Ansätze, um Theorie und Praxis zu verbinden, und haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile.

Die Wahl des richtigen Studienmodells ist oft entscheidend für den persönlichen Erfolg und die Zufriedenheit im akademischen sowie beruflichen Werdegang.

Was ist ein Duales Studium?

Das duale Studium kombiniert akademische Ausbildung mit praktischer Arbeitserfahrung. Dieser Ansatz ermöglicht es Studierenden, einen Teil, meist drei Monate lang, an einer Hochschule zu studieren, um theoretisches Wissen zu erwerben, und den anderen Teil, die nächsten drei Monate im Wechsel in einem Unternehmen zu arbeiten. Dadurch werden praktische Erfahrungen gesammelt und es entsteht ein Studium im Blocksystem zwischen Theorie und Praxis.

Vorteile:

  • Finanzielle Unterstützung: Viele Unternehmen, obwohl nicht alle, die duale Studienplätze anbieten, übernehmen entweder teilweise oder komplett die Studiengebühren und bezahlen manchmal zusätzlich ein kleines Gehalt. Diese Vergütung hängt aber stark von dem Unternehmen ab, bei dem ihr euer duales Studium absolvieren wollt.

Achtung: Du machst Dich aber dadurch auch gleichzeitig abhängig vom Arbeitgeber, denn ein Abbruch eines dualen Studiums oder Du das Unternehmen verlässt, kann dafür sorgen, dass die Studiengebühren vom Unternehmen zurückverlangt werden! Zusätzlich kann es sein, dass du dich verpflichtest, nach dem Studium für eine bestimmte Zeit im Unternehmen zu bleiben und deine Studiengebühren sowie weitere Kosten abzuarbeiten, was ein Abhängigkeitsverhältnis schaffen könnte.

  • Hohe Übernahmechancen: Durch die Zusammenarbeit und die enge Verbindung mit dem Unternehmen während des Studiums erhöhen sich die Chancen auf eine Übernahme nach dem Abschluss. Die Studierenden knüpfen Kontakte und bauen ein berufliches Netzwerk auf, was den Berufseinstieg erleichtern kann. Zudem haben Unternehmen viel Zeit und Geld investiert, weshalb sie die neuen Fachkräfte ungern abgeben.

Nachteile:

  • Weniger Flexibilität: Im Vergleich zu einem traditionellen Vollzeitstudium oder einem berufsbegleitenden Studium bieten duale Studiengänge oft weniger Flexibilität in Bezug auf Stundenpläne und Freizeitgestaltung.
  • Zeitmanagement: Das duale Studium erfordert eine gute Organisation und Zeitmanagement-Fähigkeiten, da die Studierenden die Anforderungen des Studiums und der Arbeit in Einklang bringen müssen. Durch die abgesteckten Terminvorgaben zwischen Betrieb und Vorlesungen sind Studierende meist fest an Ihren Kalender gebunden. Auch wenn ihr mal eine Klausur verschieben wollt oder müsst, ist das in einem dualen Studium deutlich schwieriger, weil Ihr in der Regel vertraglich an die Regelstudienzeit gebunden seid.

Das duale Studium eignet sich besonders für zielorientierte Personen, die früh praktische Berufserfahrungen sammeln möchten und bereit sind, sich dem anspruchsvollen Gleichgewicht zwischen Studium und Arbeit zu stellen.

Für wen ist das duale Studium ideal?

Das duale Studium eignet sich besonders für zielorientierte Personen, die früh praktische Berufserfahrungen sammeln möchten und bereit sind, sich dem anspruchsvollen Gleichgewicht zwischen Studium und Arbeit zu stellen.

Was ist ein berufsbegleitendes Studium?

Ein berufsbegleitendes Studium ist zunächst einmal eine Studienform, die speziell für Berufstätige konzipiert wurde. Es ermöglicht Personen, die bereits im Berufsleben stehen, eine akademische Weiterbildung zu absolvieren, ohne ihre berufliche Tätigkeit unterbrechen zu müssen und ohne das unbedingte Wissen des Arbeitgebers.

Dieses Studienmodell ist besonders attraktiv für diejenigen, die ihre beruflichen Kenntnisse vertiefen, ihre Karrierechancen verbessern oder sich in einem neuen Fachbereich neben dem Beruf qualifizieren möchten.

Obwohl dieses Modell für Berufstätige entwickelt wurde, ist es nicht zwingend notwendig einen Job zu haben. Berufsbegleitend studieren kannst Du nämlich auch ohne zu arbeiten. Viele Studierende haben beispielsweise einen Nebenjob, eine Werksstudenten-Tätigkeit, zum Beispiel an zwei Tagen in der Woche oder eine Praktikumsstelle in einem Unternehmen.

Vorteile:

  • Flexibilität: Das berufsbegleitende Studium zeichnet sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit an individuelle Lebensumstände aus. Lehrveranstaltungen, die häufig außerhalb der regulären Arbeitszeiten stattfinden, ermöglichen es den Studierenden, ihr Studium ohne große Kompromisse in ihr Berufs- und Privatleben zu integrieren. Diese Flexibilität ist besonders vorteilhaft für Berufstätige, die ihre Zeit zwischen Arbeit, Familie und Freunde flexibel aufteilen wollen.
  • Direkte Anwendung im Beruf: Da die Studierenden weiterhin berufstätig sind, können sie das im Studium Erlernte direkt in ihrem Berufsfeld anwenden. Dies fördert ein tiefes Verständnis der Theorie durch praktische Erfahrung und erhöht die allgemeine Zufriedenheit.
  • Karriereentwicklung: Durch ein berufsbegleitendes Studium und den Erwerb neuer Qualifikationen können Berufstätige ihre Position im Berufsleben festigen und sich für vielfältige Karrieremöglichkeiten öffnen. Dieser Studienansatz bietet die Chance, vorhandene berufliche Fähigkeiten zu erweitern und sich gleichzeitig auf anspruchsvollere oder neue berufliche Aufgaben vorzubereiten, was zu einer gesteigerten beruflichen Entwicklung, einer verbesserten Position im Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt und zu höheren Gehaltssprüngen führen kann.

Nachteile:

  • Zeitaufwand: Eine Herausforderung im berufsbegleitenden Studium ist das Zeitmanagement, da Studium, Beruf und oft auch familiäre Verpflichtungen unter einen Hut gebracht werden müssen.
  • Selbstdisziplin: Das berufsbegleitende Studium erfordert ein höheres Maß an Eigenmotivation und Selbstdisziplin, da die Studierenden oft selbstständig lernen und ihre Lernzeiten eigenverantwortlich planen müssen. Aber auch alle anderen Studienarten wie das Vollzeitstudium im Übrigen auch, verlangen eine gewisse Selbstdisziplin und Eigenverantwortung im Umgang mit Lernplanung und Lernzeiten.

Für wen ist das berufsbegleitende Studium ideal?

Besonders geeignet ist das Modell des berufsbegleitenden Studiums für Menschen, die zeitgleich Berufserfahrung sammeln und ihre Kenntnisse erweitern möchten.  Dieses Studienmodell ist aber auch ideal für Berufstätige, die sich weiterentwickeln möchten, ohne ihre aktuelle berufliche Position aufzugeben. Möchtest Du noch mehr über weitere Arten des berufsbegleitenden Studiums erfahren, dann klicke hier.

Welches Studium ist das Richtige für mich?

Das duale und das berufsbegleitende Studium bieten jeweils einzigartige Vorteile aber auch Nachteile. Die Entscheidung sollte auf einer sorgfältigen Abwägung der persönlichen Situation, beruflichen Ziele und der gewünschten Balance zwischen Arbeit und Studium basieren. Unabhängig von der Wahl ist es wichtig, ein Programm zu wählen, das sowohl inhaltlich als auch strukturell den eigenen Bedürfnissen entspricht.

 Duales StudiumBerufsbegleitendes Studium
Flexibilität++
Berufserfahrung++++
Study-Job-Balance+
Zeitmanagement
Finanzen++
Übernahmechancen/Netzwerk+++
Direkte Anwendung des Gelernten+++
Unabhängigkeit vom Arbeitgeber++
Quelle: GoVersity. Vergleich: Vor-und Nachteile eines dualen bzw. berufsbegleitenden Studiums, 2024

Die Bedürfnisse der Studierenden und Studieninteressenten liegen uns sehr am Herzen. Deswegen haben wir das moderne 360-Grad-Studien-Konzept entwickelt. Mehr Infos zu unserem Konzept findest Du hier .

Suchst Du einen Job oder hast Du jeglicher Art rund ums Studium kontaktiere uns einfach unter:

Tel.: +49 721 619 301 90 oder über das Kontaktformular hier.

Was Dich bei einem Technologie-Studium erwartet

In der dynamischen Landschaft der Digitalisierung und technologischen Neuerungen erweist sich ein Studium im Bereich der Technologie als Schlüssel zu neuen Karrierechancen. Aber hast Du dich je gefragt, wie genau ein Technologiestudium Dich für eine sich kontinuierlich entwickelnde Welt lohnt und den Grundstein setzt, um nicht nur Deine eigene Karriere, sondern auch Deine Zukunft nachhaltig zu prägen?

Die Entscheidung für einen Tech-Studiengang wie beispielsweise den Bachelor in Digital Games Business, B.A. oder den Master-Studiengang Digital Management, M.A. kann aus mehreren Gründen attraktiv sein. Insbesondere in der heutigen schnelllebigen und technologieorientierten Welt können diese Abschlüsse den Unterschied machen.

Nachfolgend findest Du 5 Vorteile, die für ein technologieorientiertes Studium sprechen.

Vorteile eines Technologie-Studiums:

  1. Hohe Nachfrage am Arbeitsmarkt: Technologiebranchen sind in ständiger Entwicklung und Expansion, was eine hohe Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in Bereichen wie Informationstechnologie, Softwareentwicklung, Datenanalyse und Cybersecurity bedeutet. Es gibt oft eine Kluft zwischen den von Unternehmen benötigten Fähigkeiten und den am Arbeitsmarkt verfügbaren Fähigkeiten. Technische Studiengänge helfen dabei, diese Lücke zu schließen, indem sie Absolventen mit den notwendigen Kenntnissen und Fähigkeiten ausstatten.
  1. Innovative und zukunftsorientierte Karrierewege: Tech-Studiengänge bieten Zugang zu einigen der innovativsten und zukunftsweisenden Berufsfelder. Absolventinnen können an der Spitze des technologischen Fortschritts stehen und in Bereichen arbeiten, die sich mit Künstlicher Intelligenz, Machine Learning, Big Data und anderen aufkommenden Technologien befassen.
  1. Gute Verdienstmöglichkeiten: „Technologieberufe“ gehören oft zu den am besten bezahlten Jobs, was sie für viele Studierende attraktiv macht. Die Kombination aus hoher Nachfrage und spezialisierten Fähigkeiten führt häufig zu überdurchschnittlichen Gehältern.
  1. Flexibilität in der Karriere: Technologische Fähigkeiten sind in nahezu jeder Branche gefragt. Absolventinnen von Tech-Studiengängen haben die Möglichkeit, in einer Vielzahl von Sektoren zu arbeiten, von traditionellen IT-Unternehmen bis hin zu Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen und Bildung.
  1. Anpassungsfähigkeit durch Technologiebildung: Technologie-Studiengänge lehren oft Fähigkeiten, die in verschiedenen Kontexten anwendbar sind, was die Anpassungsfähigkeit in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt fördert.

Doch welche Schlüsselkompetenzen sind denn für die Arbeitswelt der Zukunft relevant?

Relevante Schlüsselkompetenzen für die flexible Arbeitswelt:

  • Datenanalyse und -management: Fähigkeiten im Umgang mit großen Datenmengen (Big Data) und deren Analyse sind besonders wertvoll. Sie werden in Bereichen wie Marketing, Finanzanalyse, Gesundheitswesen und in der Forschung eingesetzt, um Muster zu erkennen, Vorhersagen zu treffen und Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Das Verstehen und Anwenden verschiedener Datenstrukturen führt langfristig zu einer effizienten Datenorganisation.
  • Cybersecurity: Kenntnisse in der IT-Sicherheit sind überall dort gefragt, wo Daten gespeichert und verarbeitet werden. Dies umfasst nahezu alle Sektoren, von der Regierung und dem Militär bis hin zu privaten Unternehmen, um sensible Informationen zu schützen. Cybersecurity-Kompetenzen sind nicht nur für den Schutz sensibler Informationen entscheidend, sondern sie eröffnen auch die spannende Welt des ethischen Hackens, bei dem Menschen lernen, Sicherheitslücken zu identifizieren und zu schließen, um digitale Angriffe proaktiv zu bekämpfen und die Technologie von morgen sicherer zu gestalten.
  • Netzwerktechnik und Cloud-Computing: Fähigkeiten in diesen Bereichen sind für die Implementierung und Wartung von IT-Infrastrukturen in Unternehmen wichtig. Die Cloud-Technologie wird in verschiedenen Branchen verwendet, um Daten zu speichern und die Zusammenarbeit zu erleichtern. Netzwerktechnik und Cloud-Computing sind wie das Rückgrat für alles, was online passiert. Sie machen es für Firmen möglich, sich neu zu erfinden und auf die schnelllebige digitale Welt zu reagieren. Einfach gesagt, sorgen sie dafür, dass Firmen wachsen und sich anpassen können, ohne dass es kompliziert oder teuer wird.
  • Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen (ML): Diese Technologien finden Anwendung in Bereichen wie der Entwicklung autonomer Fahrzeuge, personalisierten Medizin, automatisierten Kundendienstsystemen und in der intelligenten Datenanalyse. KI und ML wirken sich grundlegend auf nahezu jeden Bereich des Lebens aus, vom Smartphone in deiner Tasche bis hin zu den großen Entscheidungen, die in der Welt getroffen werden. Sie helfen dabei, neue Tech-Sachen schnell zu entwickeln, machen Unternehmen effizienter und sind wichtig, um komplexe Probleme auf der ganzen Welt zu lösen.
  • User Experience (UX) und Webdesign: Kenntnisse in der Gestaltung benutzerfreundlicher Websites und Anwendungen sind in fast jedem Sektor relevant, in dem digitale Produkte eine Rolle spielen wie beispielsweise in der Games-Industrie. Generell spielt UX- und Webdesign eine wesentliche Rolle für den Erfolg von digitalen Angeboten. Es prägt sowohl die Interaktion der User mit einer Website oder App als auch ihre Wahrnehmung und Beziehung zu einer Marke.
  • Projektmanagement und Agile Methoden: Diese Fähigkeiten sind branchenübergreifend anwendbar und helfen bei der effizienten Planung, Organisation und Durchführung von Projekten, insbesondere in technologieorientierten Teams.
  • Programmierung und Softwareentwicklung: Grundkenntnisse in Programmiersprachen wie Python, Java oder C++ sind in vielen Bereichen gefragt. Sie ermöglichen nicht nur die Entwicklung von Software und Apps, sondern auch die Automatisierung von Prozessen in verschiedenen Branchen wie Finanzwesen, Gesundheitswesen oder in der Automobilindustrie. Zudem entwickeln diese Kenntnisse die Fähigkeit, Probleme logisch zu analysieren und effiziente Algorithmen für Lösungen zu entwerfen. Programmieren ist nichts für Dich?  Wenn dem so ist, dann ist es schon mal gut, sich mit der Aussagenlogik (z.B. Wenn-dann-Verknüpfungen) zu befassen. Sie fördert das kritische Denken und die Problemlösungsfähigkeiten, was für die berufliche Entwicklung und die Bewältigung komplexer Herausforderungen in verschiedenen Bereichen wichtig ist.

Vergleich der Einstiegsgehälter:

Wie stehen denn eigentlich die Verdienstmöglichkeiten?

Die Einstiegsgehälter in technologiebezogenen Berufen sind oft höher als in vielen anderen Branchen. Ein direkter Vergleich hängt jedoch von der Region, dem spezifischen Berufsfeld und dem Niveau der Qualifikation ab. Generell gilt:

Absolventinnen in technischen Berufen starten in der Regel mit höheren Gehältern als diejenigen in Geisteswissenschaften, da technische Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt wie bereits erwähnt aktuell stärker nachgefragt werden. Während Betriebswirtschaftsabsolventen auch gute Einstiegsgehälter erzielen können, bieten „Tech-Rollen“ oft ein schnelleres Gehaltswachstum.

Abbildung 1 zeigt das aktuelle durchschnittliche Bruttoeinstiegsgehalt für Hochschulabsolventinnen nach Studienrichtung in Deutschland. Wirtschaftsinformatik und Informatik werden in Bezug auf den Verdienst nur noch von den Wirtschaftsingenieuren und Naturwissenschaftlerinnen übertroffen und gehören zu den Top 5 Studiengängen mit den höchsten Einstieggehältern.

Abbildung 1: Aktuelles durchschnittliches Bruttoeinstiegsgehalt für Hochschulabsolventinnen

Quelle: Statista


Ein Technologiestudium ist also ein Schlüssel zu vielfältigen und zukunftsweisenden Karrieren in einer technologieorientierten Welt. Mit hoher Nachfrage am Arbeitsmarkt und der Möglichkeit, in diversen Branchen tätig zu sein, bietet es Flexibilität und sehr attraktive Verdienstmöglichkeiten.

Möchtest du mehr über Technologie-Studiengänge erfahren, dann komme einfach zur Info-Session der GoVersity.

Immer donnerstags um 18:00 Uhr-18:30 Uhr. Melde Dich hier unverbindlich an. Wir freuen uns auf Dich!

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